In the Bag -  Carsten



Heute möchte ich euch mal meine Ausrüstung vorstellen und ich bin mir sicher, dass ihr zum Teil die Augen dabei verdrehen werdet. Zum einen weil kein Schläger separat gefittet wurde und zum anderen, weil ich mich auf meine Kenntnisse, mein Gefühl und meine Erfahrungswerte verlasse. Und ja, ich musste und möchte viel probieren, kaufen, verkaufen usw. Und nein, ich könnte es euch so nicht empfehlen, denn diese bewusste Entscheidung hat mit meiner Einstellung zum Golfsport zu tun. Ich wollte es (bis jetzt) einfach selbst herausfinden was zu mir passt und derzeit bin ich für meine Verhältnisse gut aufgestellt. Dies bedeutet bewusst nicht, dass es das Optimum ist, welches ich durch ein sicherlich fachmännisches Fitting erreichen würde. Nein, ich glaube, ich stehe eher auf die harte Schule!

 

Kommen wir zu meinem Eisensatz. Der Srixon Z355 (5-PW) ist mit Standardwinkeln und Regular-Flex ausgestattet. Ich finde die Kopfform super und betrachte ihn als meinen Srixon-Einstiegssatz, da ich lange Jahre Ping gespielt habe. Ist schon keine kleine Umstellung in der Feindosierung. In absehbarer Zeit wird es mich sicher zum Srixon 545 oder 565 verschlagen. Ich habe beide schon getestet, ein gutes Gefühl gehabt und ordentliche Ballflüge damit erzielt. 

 

Der Driver ist der Srixon Z545 mit einem Miazayki Regular–Flex-Schaft und 10,5° Loft. Nachdem ich vorher einen Stiff-Flex gespielt habe fühlte sich der weichereSchaft zunächst etwas ungewohnt an. Durch leichte Veränderungen, z.B. im SetUp brachte der Schläger sehr gute Ergebnisse.  Ich mache mir nicht viel Gedanken, wenn ich das Gefühl habe, dass es passt. Und das tat es auch hier. Für mich zählen auch keine Trackman-Werte oder andere professionell ermittelten Daten. Wenn man nur 1 – 1,5  x die Woche spielt und wirklich selten trainiert, reichen einem Werte wie Ballflug, Länge, „Zug“ und Abweichungen (analog Fehlerverzeihung). Das reicht, um meinen Ball ins Spiel zu bringen und möglicherweise verschenkte Länge, hole ich am Ende wieder ein.

 

Transporte oder Abschläge an langen Par 3s spiele ich mit meinem 4er Holz und dem Hybrid. Das 4er Holz ist ein Srixon Z545 mit 17° Loft. Den nehme ich aber nur in bestimmten Situationen. Das Hybrid ist ein  3/4er  von Cobra King F6. Ich bin vor kurzem von zwei 19 und 22er Hybriden auf dieses Hybrid mit verstellbaren Loft gewechselt und habe es momentan auf 20,5° eingestellt. Das schöne ist, dass ich es je nach SetUp des Platzes wieder zwischen 19° und 22° einstellen kann.

 

Die Wedges sind bei mir in 50°, 54 und 56° von Cleveland, Modell RTX 588 und damit bin ich super bestückt. Hier habe ich für spezielle Situationen auch unterschiedliche Bounces.  

 

Meinen  Putter Nr. 1 habe ich nach einigen Modellversuchen bei Taylor Made mit dem Spider Mallet 72 gefunden. Hier hat mich die Counter-Balance Gewichtsverteilung und das Pure Roll-Insert überzeugt und zu einem echten Aha-Effekt geführt. Die Eigenschaften und das Feeling scheinen auch ohne Messwerte gut zu mir zu passen. Putter Nr. 2 ist für mein Tragebag, weil er da besser reinpasst. Ein Taylor Made Ghost Tour Maranello, ebenfalls mit Insert, welches nur ein wenig härter zu spielen ist. Die Kopfform des Maranello ist jedoch der Hammer. Der Putter hat ein leichteres Kopfgewicht und ist mit einem SuperStroke 2.0 ausgestattet. Er liegt mir ebenfalls sehr, aber momentan bleibt der Spider Mallet meine Nr.1. Ich finde es toll, wenn man zwei oder mehrere Putter hat, die einigermaßen funktionieren. Wie gesagt… einigermaßen!

 

Der Srixon AD333 ist momentan mein favorisierter Ball, auch wenn ich zwischendurch andere Bälle spiele. Dort habe ich den Vice Tour und den Bridgestone e6/7 gerne im Bag. Der Srixon AD333 hat mich nach Tests aller Modelle für mein Spiel am meisten überzeugt. Ordentlich Zug am Ball, ein gutes Gefühl im Treffmoment, ausreichend Spin und einen guten Touch auf dem Grün.  Weiterhin ist auch das Preis/Leistungsverhältnis  sehr überzeugend gewesen und das Design mag ich auch. Die HighEnd-Bälle der Top-Marken sind gar nicht so mein Ding, was sicherlich auch mit meinem Spielvermögen zu tun hat. So habe ich einen tollen Ball, der meinem Spiel gerecht wird und mich nicht arm macht. :-)

 

Den Rest erspare ich euch nun mal. Das mit den Handschuhen, dem unzähligen Kleinkram usw. der sicher in den anderen Rubriken einmal auftauchen wird. Über die nächsten Änderungen werde ich euch natürlich auf dem Laufenden halten. INSPIRE your Golf! C