Rookies Guide


Wir, von Inspire Your Golf, haben uns auf die Fahne geschrieben, Inspirationen für Amateurgolfer zu vermitteln. Dabei konzentrieren wir uns ganz grob auf die Bedürfnisse von mittleren Handicappern  bis hoch zu Anfängern bzw. Rookies!

 

Was für den erfahrenen Golfer easy und bestens angelernt ist, mag für den Rookie noch etwas unübersichtlich sein. Wer sich aber für Golf interessiert muss neben der Technik sich sein Handwerkszeug aneignen; und das hört sich heftiger an, als es eigentlich ist. Rookies! Inspire Your Golf ist an eurer Seite! Wir haben dazu einmal etwas verfasst, um den ganz frischen Anfängern auch dabei unter die Arme zu greifen. Wir präsentieren unserer kleine Serie als gut verdauliches 5-Gänge Menü! Guten Appettit!!

 


5. Gang - Der Espresso "Das Spielende"

Nachdem alle auf dem letzten Grün eingelocht haben, bedankt man sich bei seinen Mitspielern für die zusammen ausgetragene Runde, bzw. das Spiel. Danach verlässt man zügig das Grün und macht es wieder für den nachfolgenden Flight frei. An einer passenden Stelle in der Nähe des Clubhauses vergleicht man die Ergebnisse auf den Scorekarten Ist ein Ergebnis unklar, ist der vermeindliche Regelfall mit der Spielleitung zu klären und das richtige Ergebnis einzutragen. In der Regel schreibt man sein Ergebnis als Zähler zur Kontrolle an den Rand der Scorekarte des anderen Spielers. Ist alles in Ordnung unterschreibt man einmal auf der Karte des anderen Spielers (bei Zähler) und auf seiner eigenen Karte als Spieler. Danach gibt man die Karten zusammen ab.

 

Es ist üblich, dass man nach der Runde noch ein gemeinsames Getränk im Restaurant oder der Terrasse zu sich nimmt. Nicht verpflichtend, aber fast schon ein ungeschriebenes Gesetz ist, dass eine sogenannte „Lady“ eine Runde kostet. Eine Lady ist im Golferjargon ein missglückter Abschlag vom Herrentee, der nicht über den Damenabschlag hinauskommt. Damen haben hier meist Glück, denn für sie gibt es keine Regelung. Anders verhält es sich bei einem glücklichen Birdie. Hier dürfen sowohl Damen als auch Herren, bei ausreichender Sympathie für ihre Mitspieler ein Getränk ausgeben. Ein Hole in One könnte sogar zu einer Lokalrunde führen, aber die Chancen auf einen solchen Glückstreffer sind verschwindend gering.

 

Hier, am sogenannten 19. Loch hat man genügend Gelegenheit, die einzelnen Situationen und Schläge noch einmal Revue passieren zu lassen. Man sitzt dort idR. übrigens mit vorher gereinigten Schuhen und ohne Kopfbedeckung. Bei Sonneneinstrahlung im freien ist das natürlich etwas anderes. Besonders Regel- oder Etikettefragen können hier noch einmal in Ruhe erörtert werden. 

 

Nachtrag:

Die Hinweise dieses Guides regeln nicht abschließend das Miteinander auf dem Golfplatz. Im Sinne der Platzpflege und Sicherheit sollten alle Etikettehinweise sehr ernst genommen werden.  Die zeitweise erläuterten Regeln (aktuell Stand 2019) dienen zum Ermitteln des richtigen Scores, der Erhaltung des ordentlichen Spielbetriebs und des Spirit of the Game! Diese Bausteine gehören wie der Ball oder der Schläger zum Golf. Die Einhaltung dieser Bausteine ist keine Auflistung von Hindernissen oder Strafen. Sie sorgt bei jedem einzelnen Spieler für Sicherheit und beste Voraussetzungen im Spielablauf. Bei schwerwiegenden Verstößen gegen die Etikette droht im Wettspiel sogar die Disqualifikation. Dies gilt auch für „ungebührliches“ und unangemessenes Verhalten, wie die absichtliche Beschädigung des Platzes.

 

Unser Extratipp zum Abschluss dieser Serie: Seid auf dem Golfplatz jederzeit aufmerksam und konzentriert! Denkt „vor“ und behaltet eure jeweilige Situation im Auge. Versucht das Spiel zügig zu gestalten, ohne zu hetzen. Gebt dem Spirit of the Game die Ehre und den Platz, den er verdient. We love to inspire you!

  


4. Gang - Das Dessert "Grün"

Auf dem Grün gilt Obacht! Grüns sind heilig! Achtet auf die Puttlinien der einzelnen Spieler und tretet dort nicht herein. Möglichst auch nicht mit großem Schritt herüber. Haltet bei Betreten nicht nur euren Putter bereit, sondern auch die Pitchgabel und einen Ballmarker. Mit der Pitchgabel repariert ihr eure Pitchmarke und möglichst noch 1-2 andere Marken, die von Spielern übersehen wurden. Lasst euch von einem erfahrenen Golfer kurz in die genaue Technik einweisen. Kurz: Man sticht die Gabel leicht schräg neben das Loch und biegt sie vorsichtig in Richtung Loch. Dies wiederholt man von allen Seiten. Die Wölbung ebnet man wieder mit der flachen Sohle des Putters ein. Richtig repariert wächst das vorherige Loch wieder ordentlich zu.

 

Mit dem Ballmarker kann nur auf dem Grün der Ball markiert, dann aufgehoben und gereinigt werden. Der Ballmarker wird dabei in Richtung Loch hinter dem Ball platziert, dann der Ball erst aufgehoben.  Nach der Reinigung wird der Ball erst hingelegt und ggfs. ausgerichtet. Erst danach wir der Marker aufgehoben.

 

Wenn ein Ballarker in der Puttlinie des Mitspielers liegt, kann dieser mit ein oder zwei Putterkopflängen zur Seite versetzt werden. Wichtig ist, den Ball vor dem eigenen Putt wieder an die richtige Stelle zu versetzen. Spikemarken auf der Puttlinie dürfen seit kurzem leicht mit dem Putterkopf eingeebnet werden.

 

Liegen Blätter, Zweige, Sand o.ä. auf der Puttlinie dürfen diese vorsichtig entfernt werden. Hier ist Regelwissen unverzichtbar, denn man kann viel richtig aber auch sehr viel falsch machen. 

 

Beim Putten sollte sich niemand in gerader Linie hinter dem Loch aufhalten. Seit 2019 muss der Flaggenstock nicht mehr „bedient“ werden. Man kann bis zum letzten Putt die Fahne im Loch behalten, ohne bei Berühren Strafschläge fürchten zu müssen. Man kann die Flagge aber auch entfernen. Dies geschieht grundsätzlich senkrecht und vorsichtig, damit der Lochrand nicht beschädigt wird. Um hier ein ständiges „Rein und Raus“ zu verhindern, sollte man im Sinne des Ready Golf mit seinen Mitspielern kommunizieren, wer wann mit und ggfs. ohne Fahne putten möchte. Der Flaggenstock wird vorsichtig aufs Grün gelegt und zwar dorthin, wo ihn auch kein zu langer oder misslungener Schlag erreichen kann. Hier drohen Strafschläge für den Spieler!

 

Seid achtsam und hochkonzentriert auf den Grüns. Bewegt euch nicht, wenn andere Spieler den Ball kurz vor dem Schlag  „ansprechen“ und achtet zu jeder Zeit auf euren Schattenwurf. Der Schatten, sollte nicht in der Nähe der Puttlinie sein und allgemein den Spieler nicht stören.

 

Schläger sollten ggfs. neben das Grün abgelegt werden. Ein Aufstützen des Spielers auf den Schläger kann das Grün beschädigen und sollte ebenfalls unterlassen werden.    

 


3. Gang - Das Hauptgericht "Fairway"

Wir befinden uns nach dem Abschlag auf der kurzgemähten Spielbahn, auch Fairway genannt. Wir laufen etwa immer auf der gleichen Höhe mit unseren Mitbewerbern und nicht zu dicht an die Bälle, um unbeabsichtigtes Berühren zu vermeiden. Verlorene Bälle sucht man natürlich gemeinsam und hat nach den aktuellen Regeln dafür 3 Minuten Zeit. Ein kurzer Blick auf die Uhr bei Beginn der Suche vor Ort und die 3 Minuten laufen. Bei Beendigung der Zeitspanne muss die suchende Gruppe die Suche einstellen und der Spieler mit dem „verlorenen Ball“ nach den Regeln verfahren. Bei der Suche ist übrigens aufzupassen, dass man nicht auf einen Ball tritt und dass die Zeitregelung nicht für Bälle im Aus gilt. Gefundene Bälle sollten nicht einfach angefasst werden, sondern durch Spieler identifiziert werden. Dazu darf der Ball nach Markierung durch ein Tee auch angefasst werden.

 

Wir halten mit unserer Spielgruppe immer Ausschau nach vorne und hinten. Ziel ist der allgemein zügige Spielablauf. Spielen wir zu schnell für die Gruppe davor, halten wir ausreichend Abstand. Spielen wir zu langsam, lassen wir an einer günstigen Stelle ggfs,. durchspielen. Dazu geben wir eindeutige Handzeichen oder Winken klar erkennbar durch. Danach begibt man sich an den Rand der Spielbahn hinter einen Baum. Wird man selbst durchgelassen, sagt man höflich Danke und spielt zügig weiter, damit sich der Stau des Überholvorganges schnell wieder auflöst.

 

Landet der eigene Ball auf einer anderen Spielbahn, entschuldigt sich man kurz bei den sich dort befindlichen Spielern. Man spielt im Einvernehmen vor oder nach dieser Spielgruppe. Nie gleichzeitig. Es sollte niemand behindert oder gar gefährdet werden.

 

Biegt der eigene Abschlag oder Abschlag des Spielpartners in Richtung einer anderen Spielbahn ab, wo sich Leute befinden können, ruft man laut und deutlich den Warnruf „FORE!“ Man schreit ihn sogar, damit sich Spieler rechtzeitig schützen können.

 

Hört man diesen Warnruf, sollte man nicht erst schauen wo er herkommt, sondern sich blitzschnell schützen. Am besten geht man in die Hocke und schützt seinen Kopf mit angewinkelten Armen. Im Sinne der Sicherheit und des „Ready Golf“ (zweckmäßige Abläufe für zügiges Spiel) sollte man jederzeit auf „Radarbetrieb“ laufen und (wenn sichtbar) im Auge haben, was um einen selbst herum los ist. Nicht nur nach vorne oder hinten, sondern auch zu den Seiten bei z.B. entgegenkommenden Spielgruppen. 

 

Am Grün angekommen, sollte man seinen Trolley oder seine Tasche immer außerhalb des Grüns/Vorgrüns dort hinstellen, wo man nach dem Einlochen wieder das Grün verlässt, um zum nächsten Abschlag zu gelangen. Also meist rechts oder links des Grüns. Braucht man mehr als einen Putter, z. B. zum chippen, nimmt man direkt beide Schläger mit, um Zeitverlust zu verhindern. Nach dem Einlochen aller Spieler verlässt man sofort das Grün und begibt sich zum nächsten Abschlag. Dort werden die Scores verglichen und notiert.

 

Nun noch einmal etwas Allgemeines. Jeder Spieler ist in der Pflicht, den Platz  sauber zu halten. Papier, Zigarettenkippen oder sonstiger Müll sollten ordentlich entsorgt werden. Dafür stehendie bekannten Behälter  bereit. Auf dem Platz darf auch keinesfalls mit Übungsbällen von der Range gespielt werden. Hier drohen Platzverbote! Es ist selbstverständlich, dass man Divots (herausgeschlagene Rasenstücke) wieder einsetzt und festtritt. Anders als beim Abschlag. 

 

In den nächsten Folgen erwarten euch noch das Dessert "Grün" und der "Espresso" am 19. Loch. Bleibt dabei, Euer IYG Team!     

 


2. Gang - Vorspeise "Platz allgemein"

Auf dem Platz gibt es zunächst einen allgemeinen Hinweis zum Thema Ready Golf! Der einzelne Spieler sollte jederzeit die Spielsituation im Auge haben und sich rechtzeitig auf dem Schlag vorbereiten. Die Überlegungen können bereits auf dem Weg zum Ball beginnen.

 

Wir sind auf dem Platz unterwegs und finden einen fremden Ball. Vor dem evtl. Aufheben muss der Spieler sicherstellen, dass der Ball keinem sich im Spiel befindlichen Spieler gehört. Aus dem Flight und ringsherum. Es könnte ein verschlagener Ball sein, der sich im Spiel befindet! Sollte man so einen Ball aufheben und erst danach den zugehörigen Spieler ausmachen, legt man den Ball an die Stelle, wo man ihn aufgehoben hat!

 

Grundsätzlich sollte ein Spieler ab seiner Schlagvorbereitung nicht mehr angesprochen werden. Ebenso hält man sich nicht zu dicht vor oder hinter ihm auf. Hier ist nicht nur der Sicherheitsabstand zum Schläger sehr wichtig, sondern auch das Blickfeld des Spielers, der gerne ohne Störung oder Ablenkung seinen Ball schlagen möchte.

 

Liegt ein Ball im Sandbunker, wird dieser von der flachsten bzw. niedrigsten Seite des Bunkers betreten. Die zugehörige Harke wird vor Betreten bereitgelegt.

 

Die Ablage der Harke ist oft von Platz zu Platz unterschiedlich. Schaut, ob ihr in den Platzregeln etwas findet oder legt die Harke so, wie vorgefunden ab. Aber nur ordentlich!

 

Nach dem Bunkerschlag sind alle Spuren wieder gründlich einzuebnen. Dies bedeutet, dass man auch schon mal andere Spuren beseitigt. In Bunkern und auf Grüns verhält man sich am besten wie auf Toiletten. Man hinterlässt diese so, wie man sie auch vorfinden möchte. J

 

Man sollte mit seinem Golfwagen nicht zwischen Bunker und Grün laufen, sondern im Zweifelsfall außen herum fahren. Auch hier kann ein Verstoß mit Platzsperre belegt werden.

 

Übrigens gilt hier auf dem Platz und insbesondere bei Wettspielen das Mobiltelefon ausgeschaltet oder zumindest lautlos. Telefonate stören die Mitspieler bei ihrer Vorbereitung oder Durchführung des Schlages. Für Notfälle ist es auf jeden Fall wichtig, ein Mobiltelefon dabei zu haben. Vorsicht ist bei der Benutzung von Apps auf Mobiltelefonen geboten. Es gibt Apps, die dem Spieler unerlaubte Daten im Wettspiel liefern können. Hier empfehlen wir, das Mobiltelefon im Wettspiel mit ausgeschaltetem Klingelton im Bag zu lassen und sich z.B. Entfernungsangaben über andere Möglichkeiten zu beschaffen, damit erst gar keine Diskussionen aufkommen.

 


1. Gang. Der Aperitif zur Vorspeise...

Golf ist ein Spiel, bei dem der Ball über eine Spielbahn mit möglichst wenig Schlägen ins Loch gespielt werden muss. Von diesen Spielbahnen gibt es je nach Platzlayout 3, 6, 9 oder 18 Stück. Neben eurer Ausrüstung benötigt Ihr eine Zählkarte (Scorecard)vom Platz und einen Bleistift für die Einträge. Auf der Scorekarte stehen auch die wichtigen Platzregeln, die man kennen muss. Neben euren Schlägern benötigt Ihr selbstverständlich zum identifizieren markierte Golfbälle in ausreichender Anzahl, Tees zum aufteen, einen Ballmarker zum Markieren des Balles (nur) auf dem Grün, eine Pichgabel zum Ausbessern von Pitchmarks (Einschlaglöcher auf dem Grün) und ein aktuelles Regelbuch zur eindeutigen Klärung von Regelfragen.

 

Möchte man auf einem fremden Platz spielen, erkundigt man sich vorab im Internet oder am Telefon nach den Modalitäten. Angaben zur Spielberechtigung (als Anfänger oder mit hohem Handicap), die Höhe des Greenfees, aktuelle Platzinformationen, ggfs. Startzeitenvergabe usw. GGfs. kann es ratsam sein, dass geplante Outfit mit der Kleiderordnung des Platzes abzugleichen. Vor Spielbeginn hat sich ein Gastspieler dann frühzeitig im Sekretariat anzumelden und sein Greenfee (Spielgebühr) zu entrichten. Dort erhält man auch eine Scorekarte und kann z.B. Token (Münzen) für den Ballautomaten an der Driving Range erwerben. Meist ist ein Mitgliedsausweis oder eine andere Bescheinigung der Spielberechtigung (z.B. Platzreife) als Nachweis vorzulegen. Für die Sicherheit von Mensch und Platz ist das auch völlig in Ordnung.

 

Wenn wir genug Zeit haben, spielen wir und auf der Driving Range, dem Chipping- oder Puttinggrün noch etwas warm. Wir sollten aber 10 Minuten vor der Abschlagzeit am Abschlag (Wartezone) sein. Manchmal regelt eine Ballspirale die Reihenfolge am Abschlag. Hier sollten wir rechtzeitig einen Ball einwerfen und im Auge haben, wann wir abschlagen können.

 

Wenn wir an der Reihe sind, gehen oder fahren wir zu unserer Abschlagmarkierung (z.B. Gelb oder Rot). Die Ausrüstung bleibt auf dem Weg neben der Abschlagbox und wird auf keinen Fall auf dem Abschlag abgestellt. Spielt man mit fremden Spielern ist es nur höflich, sich vor dem Spiel zu begrüßen.

 

Ob man sich siezt oder duzt wird sich sicher schnell ergeben. Bei Turnieren werden die Scorekarten je nach Kennzeichnung  ausgetauscht. Hier gibt es Spieler und den Zähler eines Spielers. Der Zähler führt die Scorekarte des Spielers und unterschreibt für dessen Score (Ergebnis). Nimmt jemand einen Caddy zur Unterstützung mit auf die Runde sind die anderen Spieler darüber zu informieren. Ebenso vergleicht eine Spielgruppe ihre Bälle, die hier unterschiedlich sein sollten. Dies hilft allen bei einer notwendigen Identifizierung.

 

Im Sinne des Ready Rolf schlägt idR der Spieler zuerst ab, der zuerst bereit für den Schlag ist. Bei allen Schlägen, besonders am Abschlag stehen die Mitspieler in gebührender Entfernung zum abschlagenden Spieler. Dies hilft der Sicherheit und der Konzentration des Spielers „am Ball“. Wenn jemand in der Nähe des Spielers steht, dann auf jeden Fall gegenüber des Spielers.

 

Grundsätzlich sind herausgeschlagene Rasenstücke (Divots) wieder einzusetzen und festzutreten. Dies gilt wegen einer Verletzungsgefahr nicht für den Abschlag! Das nicht angewachsene Divot könnte unter dem Fuß beim Schwung wegrutschen! Hier wird die Stelle einfach so festgetreten. Manchmal steht eine Sandmischung bereit, um diesen Bereich zu betreuen und dann festzutreten.

 

Achtung: Bei Probeschwüngen ist darauf zu achten, dass der Platz geschont und niemand gefährdet wird. Auch Steine oder zweige können getroffen werden und Mitspieler verletzen. Probeschwünge sollten eher neben der Abschlagbox durchgeführt werden, damit keine unnötigen Divots herausgeschlagen werden. Natürlich darf niemand zu nah am Spieler stehen, da Probeschwünge zu ernsthaften Verletzungen führen können.

 

Kommt man auf dem Platz an einem Abschlag vorbei, bleibt man  kurz stehen, wenn ein anderer Spieler dort abschlagen möchte. Liegen zwei Abschläge sehr dicht zusammen, verständigt man sich mit dem anderen Spieler, wer zuerst abschlägt. So, wie wir beim Schlag möglichst nicht gestört werden wollen möchten andere auch nicht gestört werden. Rücksichtnahme und Fairness sind wesentliche Elemente des Golfspiels.

 

 Dieses war der kleine Aperitif zur Einstimmung. Im nächsten Gang erwartet uns die Vorspeise.