Meet Dawie

 

Meet Dawie ist unser neues Projekt, auf welches sich Carsten eingelassen hat.

 

Ziel ist es, eine maximale Verbesserung, allein durch taktische Denkweisen der Professionals zu erreichen. Das Coaching erfolgt durch Top-Golfcoach Dawie Stander aus Hubbelrath. Mit von der Partie ist unser Golfbuddy und Trainingspartner Dirk. Wir werden in regelmäßigen Abständen hier berichten und schauen, wohin uns der Weg bei diesem interessanten Projekt führt. Wir bedanken uns bei Dawie Stander für die kommenden Erfahrungen und Inspirationen! Seid gespannt und lasst euch von diesem außergewöhnlichen Projekt inspirieren.

 



Blogbuch by Dirk

Alles was in diesem Blog berichtet wird, ist bestimmt nicht neu für euch. Einiges habt ihr von euren Trainern, Goldbuddys oder durch eigene Recherchen bereits  erfahren.  Aber mal ehrlich, wer setzt denn das auch um ????

 

Aller Anfang

Vor einigen Wochen erzählte mir Carsten  bei einer Golfrunde, dass er einen Anruf von einem in der Golfszene bekannten Golflehrer erhielt. Im Rahmen dieses Telefonats wurde er gefragt, ob er Interesse hätte an einem Golfprojekt teilzunehmen, indem es dabei ginge, ohne zusätzlichen Aufwand bei einer Golfrunde Schläge einzusparen.

 

Da Carsten unsicher war, ob er es aus Zeitgründen machen sollte, drängte ich in fast dazu, es unbedingt zu versuchen. Wann bekommt man schon mal so eine Chance. Als Carsten mich dann fragte, ob ich Interesse hätte, mit ihm dieses Projekt gemeinsam zu machen, war ich direkt Feuer und Flamme und konnte den Start kaum abwarten.

 

11.07.2018

Endlich ging es los, am heutigen Tage haben wir uns mit Dawie im Golfclub Hubbelrath getroffen. Dawie war mir direkt sympathisch und ich freute mich nach einem kurzen einschlagen auf der Drivingrange, auf das was da kommen mag. Wir entschieden uns auf den Westcourse zu gehen und auf dem Weg zum 1. Abschlag erzählte Dawie uns, um was es ihm bei diesem Projekt genau ginge. Er erklärte uns, dass es ihm nicht darum ginge, uns einen besseren Schwung (als ob es einen besseren Schwung als den Unseren gäbe :-) ) beizubringen, sondern zu beweisen, dass jeder Golfer ob Pro oder Anfänger unabhängig der persönlichen technischen Möglichkeiten, Schläge nur durch einfache Überlegungen auf der Golfrunde einzusparen.

 

Sprich Taktik vor Technik.

 

Wir waren sofort von Dawies Worten gefangen und freuten uns endlich loszulegen. Am ersten Abschlag angekommen gab es auch schon den 1. Tipp. Dawie erzählte uns, bei der Betrachtung einer Bahn grundsätzlich auf der Seite der, wo sich das Hindernis befindet, auf Abschlagbox aufzuteen und das jeder Schläger für den man sich entschieden hat grds. der richtige ist. Es ist halt nur wichtig, diesen auch konsequent und ohne negative Gedanken zu spielen. Im Verlaufe unseres Spiels auf gab es so viele kleine Informationen und Tipps von denen mir nachfolgende besonders hängen geblieben sind:

 

+ Aufteen auf der Seite wo sich das Hindernis befindet

 

+ Erst die Schlagfläche dann den Körper zur Schlagfläche ausrichten

 

+ Akzeptiere immer Deinen Schlag, ob Gut oder Schlecht, denke niemals über einen schlechten Schlag nach

 

+ Balllage genau betrachten und überlegen welche Möglichkeiten habe ich von hier den Ball zu platzieren bzw. auf den Grün zu bringen (Denke einfach!)

 

Beim Punkt 4 weiß bestimmt nicht jeder was ich damit meine. Dawie hat uns heute hierzu sensibilisiert, darüber nachzudenken, mit welchem Schläger benötigte ich  welche Bewegung um eine gewissen Distanz  erreichen zu können.  Hierzu stelle Dir doch einfach eine Entfernung von 100 m zum Grün vor. Um diese Distanz zu erreichen, kommen für mich die Schläger PW-i4 infrage. Die Bewegung die ich für ein PW benötige ist ein guter voller Schwung wobei ich bei einem i8 nur noch ½ oder ¾ Schwung benötige. Dies soll es für heute erst mal sein, ich freue mich schon die vorgenannten Punkte, auch wenn sie nicht wirklich neu für mich sind, gezielt auf der Golfrunde anzuwenden. 

 

12.07.2018

Hi, ich bin es wieder. Heute war ich mit unserem Golfbuddy Kersten (HCP 23) auf der Golfrunde. Nachdem ich Kersten von unserem Erlebnis mit Dawie berichtete, entschlossen wir uns, heute mal genau darauf zu achten „einfach zu Denken“. Ob ihr es glaubt oder nicht, Bälle die im Bunker lagen, wurden mit einem mittleren Iron aber kurzen Schwung , wieder ins Spiel gebracht .  Entfernungen von 200 m wurden mit einem i5 und einem kurzen Schwung sicher auf der Bahn gehalten, so das der nächste Schlag einfach aufs Grün (natürlich mit einem mittleren Eisen) zu bringen war. Das Grün wurde von 100-130 m mit einem i8-i6  und einem kurzen Schwung sicher auf Grün gebracht.

 

Als wir dann gesehen haben, was wir mit dieser Denkweise für Ergebnisse gespielt haben, wollten wir gar nicht mehr vom Platz. Kersten, der in den letzten Wochen häufig mit Doppelbogey oder höher vom Grün kam, spielte auf 11 Bahnen nur 1 Doppelbogey und den Rest in Par oder Bogey. Mir gelang es von 11 Bahnen, 7 mal das Par vom Grün zu bringen. Jedoch musste ich auch 3 mal mit Doppelbogey  und einem Bogey vom Platz. Jetzt bin ich mal gespannt, was morgen auf dem Platz passiert.

 

13.07.2018

Heute war ich mal wieder auf dem Platz. Auch heute habe ich mich Strikt an das „Denke einfach“ gehalten. Ich spielte heute nur die ersten 9 Bahnen. Am Anfang tat ich mich noch etwas Schwer. Die Bahnen 1-3 spielte ich jeweils Bogey. Die Bahnen 4-5 sogar Doppelbogey.  Irgendwie fühlte ich mich nach den Bahnen 1-5 so, wie meine ganze Saison bisher verlaufen war. Trotzt der einfachen Spielweise, wollte mir einfach kein Par gelingen. Entweder lag ich mit meiner Annäherung mit meinem i8 zu weit vom Loch oder mein Putten war nicht gut genug. Am Abschlag der Bahn 6 dachte ich, naja was sollst, immerhin ist diese Art zu spielen sehr entspannend und man kommt gut vom Arbeitsstress runter. Als ich dann nach dem Abschlag nur 150 m ins Grün hatte, entschloss ich mich mit einem i5 und einem ¾ Schwung, entspannt Richtung Grün zu schlagen. Aufgrund der Bodenverhältnisse rollte mein Ball bis Anfang des Grüns, so dass ich mit 2 Putts mir ein Par notieren konnte.

 

Die Bahn 7 ist bei uns ein Par 5. Nach einem schlechten Abschlag und einem gelungenen Rettungsschlages gelang es mir aus 135 m meinen Ball mit meinem i6 und einem ¾ Schwung vor dem Grün aufkommen zu lassen, so dass dieser schließlich zum Tap In an der Fahne liegen blieb. Und siehe da plötzlich kam ich mit einem Birdie von der Bahn 7. Vor einer Woche hätte ich noch eine i9 oder i8 aus 135 m mit einem vollen geschlagen. Auf der Bahn 8 gelang mir ein Par.  Ich konnte mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich schon mal nach einem Birdie mit einem Par von der Bahn kam. In der Regel setzt der Birdiefluch ein und man darf sich ein Trippelbogey notieren.  Als ich dann die Bahn 9 auch wieder ein Birdie notieren durfte, war ich voll überzeugt von der Art zu spielen. Jetzt bin ich nur noch gespannt wie es weiter geht.   So long, Dirk.   

 

„Die schlechten Schläge müssen verbessert werden, nicht die Guten!“ (Dawie Stander)