Inspire Your Golf - Reminder


Die IYG-Reminder werden euch von Zeit zu Zeit ausgewählte Beiträge wieder in Erinnerung rufen. Freunde, die auch später dazu gekommen sind, haben hier die Möglichkeit sich einem Beitrag zu beschäftigen, den sie noch nicht kennen. Viel Spaß....    


Reminder - Hitzeschlacht

Erinnert Ihr euch noch an den Winter? Was haben wir geflucht und schönes Wetter herbeigewünscht! Nun ist der Sommer da und zwar mit aller Macht! Die Hitze brät uns auf den Fairways die die Welt bedeuten und die Euphorie bremst abrupt, wenn wir aus dem klimatisierten Auto aussteigen.

 

Auf dem Platz werden wir geblendet und uns läuft der Schweiß unter die Sonnenbrille ins Auge. Bereits nach ein paar Bahnen fühlen wir uns wie nach 36 Löchern und insgeheim hoffen wir, dass der Flightpartner noch die Nummer des Notrufes kennt. Sommergolf mit Hitzeschlacht! Hier wollen wir für euer Überleben auf dem Platz mit mehr oder weniger bekannten Inspirationen kämpfen.

 

Nun gut, zunächst mal zur Planung. Bei Turnieren mit festem Zeitplan müsst ihr euch natürlich semiprofessionell vorbereiten. Bei Privatrunden kann man der Hitze in den frühen Morgen- und Abendstunden etwas aus dem Weg gehen. Die Stimmungen und die Atmosphäre sind zu diesen Tageszeiten sensationell! Wir hoffen, dass ich dies schon kennt! Wer aus anderen Gründen eine Privatrunde nicht verschieben möchte oder kann, darf alles für sein Wohlbefinden geben, damit man halbwegs geschmeidig über den Platz kommt.

 

Kühlakkus

 Zunächst habt ihr alle Kühlakkus im Gefrierschrank, die euch auf der Runde Getränke, Handtücher und Co. schön kalt halten können. Ein Stoffbeutel drumherum schützt die Tasche und hält zu kühlende Dinge zusammen.

 

Bag/Trolley

 Ein großes Bag mit Trolley ist vorteilhaft für unsere Hitzeschlacht. Macht nicht auf Helden mit Tragebags sondern spart Kräfte durch den Einsatz eines Trolleys. 

 

Regenschirm

Der Regenschirm wird zum Sonnenschrirm umfunktioniert und wenn wir vorher mal über Senioren mit Schirmen gelächelt haben, schluckt euren Stolz herunter, packt den Schirmhalter dran und seid so oft wie möglich unter dem Schirm.

 

Schatten

Überhaupt; haltet Ausschau nach Schatten und wartet ggfs. im Schatten, wenn die entsprechenden Bäume parat stehen.  Vorausschauende Laufwege mit viel Schatten zehren nicht so an den Kräften.

 

Getränke

Ausreichend Getränke sind Pflicht. Sie sollten kühl, aber nicht eiskalt und mit möglichst wenig Zucker sein. Wasser, verdünnte Fruchtschorlen, oder ein isotonischer Grapefruidrink wären schon nicht schlecht. Nach der Runde ein alkoholfreies Weizen ist ja schon legendär „gesund“. Die Kühlung über die Runde hatten wir schon bei den Kühlakkus angesprochen.  Trinkt nicht zu viel und nicht zu wenig, regelmäßig  in kleinen Schlucken.

 

Zusatzwasser/Handtuch

Nicht schlecht, haben es die Golfer in den Alpen. Da gibt es oft erfrischendes Bergwasser auf dem Platz. In normalen Breiten könnte Platzkenntnis weiterhelfen, damit Ihr nicht in euren Wasserhindernissen und Biotopen nachfüllen müsst. Oft sind auf dem Platz halbwegs versteckte Wasserleitungen zu bedienen, die uns Erfrischung verschaffen könnten. Top ist es 1-2 Handdtücher zusätzlich mitzunehmen. Ein kleines, um den Schweiss im Zaum zu halten und ein immer feuchtes, mit dem wir uns zwischendurch erfrischen können. Eine kleine Wasserflasche könnte dieses Tuch auch zwischendurch feucht halten. Eine abkühlende Erfrischung im Gesicht, Nacken oder auf den Armen ist zwischendurch eine tolle Sache!  

 

Cart

Was ist denn mit Carts? Carts sind natürlich auch eine Option, seine Kräfte zu schonen. Sie haben neben den Kosten immer Vor- und Nachteile. Auf Bergziegenplätzen sind sie sicherlich wertvoller, als auf flachen Plätzen.    

 

Ventilator

Jetzt nicht lachen! Es gibt Gadgets, die könnten wir bei einer Hitzeschlacht gut gebrauchen. Batteriebetriebene Hand-Ventilatoren mit Sprühfunktion könnten genau die Abkühlung / Erfrischung verschaffen, die wir in einer Hitzeschlacht benötigen. 

 

Ersatzcaps und Handschuhe

Wir sind schlau und haben – je nach Platzangebot – Ersatzhandschuhe und –caps dabei. Wie beim Regen, sind beide nach Aufnahme von Schweiss einfach durch und ein Wechsel wird als angenehm empfunden. 

 

Shirt

Natürlich gilt dies auch für das Shirt oder Polo, welches durch einen separaten Beutel geschützt auch vorgekühlt werden kann. Es macht nämlich keien Spaß, mit einem kletschnass-geschwitztem Polo über den Platz zu laufen. Wen es nicht stört, könnte auch den Polokragen dekadent hochklappen. So ist der Nackenbereich noch etwas geschützter.

 

Halfway-Pause

Ist euer Club serviceorientiert? Dann nutzt vorhandene Halfway-Häuschen mit Ihren Erfrischungen. Gönnt dort Mensch und Material mal eine Pause; selbst wenn ihr durchspielen lassen müsst. Bei einer Hitzschlacht gilt es, sich  die Kräfte einzuteilen.

 

Sonnencreme

Schmierige Angelegenheit, aber sinnvoll. Sonnencreme auf den empfindlichen Stellen kann auch bei den Halfwaypausen –geplanterweise- nachgelegt werden.

 

Lange Hosen

Eine Frage der Geschmäcker. Gerade wenn man oft im Rough rumkraucht, oder allergisch auf Mückenstiche , Bremsen oder sonstiges Geviech reagiert, sollte man die lange Hose einer kurzen Shorts (analog Röcke) vorziehen.

 

Zeckenwatch!

Ganz wichtig ist es, sich bereits auf der Runde, z.B. in kleinen Wartepausen, auf Zecken zu untersuchen. Natürlich erst einmal an den freien Stellen. Meidet es, unnötig in Büschen auf Ballsuche zu gehen. Bei der Dusche nach der Runde sollte man dann unbedingt etwas genauer hinsehen. Dass Zecken nicht einfach rausgerissen werden sollten, wisst Ihr natürlich.

 

So, das waren einige Tipps und vielleicht war eine Inspiration dabei, die Ihr gerne auf der nächsten heißen Runde oder im nächsten Hitzeschlacht-Turnier gebrauchen könnt. Wir sind sicher, dass Ihr noch den ein oder anderen Tipp auf Lager habt und würden uns freuen, von diesem in der Facebook-Kommentarfunktion (oder als Mail) zu erfahren.

 

 Viel Spaß und Erfolg mit dieser erfrischenden Inspiration für die heiße Jahreszeit! Euer IYG Team!


reminder my putting guide - 1 Einleitung

Habt Ihr Lust, mit uns in die Welt des Puttings einzutauchen? Dann folgt uns durch 11 spannende Kapitel, die wir erarbeitet haben und für euch bereitstellen. Hier habt ihr bereits eine Übersicht. Lasst euch inspirieren! Viel Spaß dabei!     

 

  1. Vorwort

  2.  Philosophie

  3.  Material

  4.  Technische Komponenten

  5.  Taktik

  6.  Grüns lesen

  7. Ansprechposition

  8. Mentales

  9.  Putten

  10. Routine

  11. Training

     

Warum beschäftigt sich ein durchschnittlicher Bogey-Golfer intensiver mit dem Thema Putting und schreibt einen Putting-Guide, ohne selbst Experte zu sein? Die Lösung ist relativ einfach. Jahrelanges Putting und Sammeln von Informationen haben mich auch noch nicht zum Spitzenputter werden lassen.

 

Da auch ich meinen Score mit gutem Putting noch verbessern kann, möchte ich hier auf meine Art ansetzen.  Ich trainiere verhältnismäßig selten das Putting, obwohl es mir vermutlich mehr bringen würde. Ich probiere ziemlich viel aus und habe trotz meiner Erfahrung oder Spielstärke noch keine verlässliche Methode entwickelt, die mir und meinem Score weiterhilft. Und genau das ist die Zielsetzung. Nahezu jede Aufgabe lässt sich durch Gliederung dieser Aufgabe und anschließender Einzelbetrachtung zumindest besser bewältigen.

 

Leichter gesagt als getan. Man kann auch einen Pro oder Putting-Spezialisten aufsuchen, Videos anschauen oder wesentlich mehr trainieren. Eine Garantie gibt es vermutlich nicht. Da ich den Drang verspüre, diese Aufgabe irgendwie selbst zu lösen und das vorhandene Wissen effizienter anzuwenden, habe ich mich entschlossen die Aufgabe des Puttens zunächst  selbst aus meinem Blickwinkel zu strukturieren und Erkenntnisse niederzuschreiben. Dadurch betrachte ich die so wichtigen Bausteine wesentlich tiefgründiger und setze mein persönliches Puzzle optimierter zusammen.

 

Da man nur durch Schreiben oder Lesen nicht gleich besser puttet, gilt es natürlich, die Inhalte auf den Grüns umzusetzen. Der Vergleich zukünftiger Putt-Werte mit den Alten, wird die Wahrheit ans Tageslicht bringen. 

 

Mögen weitere Interessierte mit ähnlichen Ansichten nur ein klein wenig mitnehmen und von dem Putting-Guide profitieren. Noch einmal. Dies ist kein Lehrbuch im herkömmlichen Sinne, sondern nur meine Auseinandersetzung mit diesem wichtigen Baustein des Golfspiels. Ich wünsche viel Spaß bei den folgenden Kapiteln, beim sammeln von Anregungen, trainieren und natürlich Score notieren. Wait for it! Inspire Your Golf! C  

 

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Reminder - Strategie an Par 3 Löchern

Wenn wir uns auf einem Course die Scorekarte anssehen, freuen wir uns auf sie. Wenn wir auf ihrem Abschlag stehen, ist die Freude verflogen. Manchmal macht sich sogar die unterschwellige Angst breit. Gemeint sind diese fiesen Par 3 Löcher, die doch einfacher sein müssen, als die anderen, oder?

 

Für uns Hacker ist genau das Gegenteil der Fall, denn ein Par 3 ist nicht nur Längentechnisch kürzer, sondern auch oft sehr gut bewacht. Bunker, Wasserhindernisse oder Beides lauern auf unsere Bälle. Und wir wissen es. Und überhaupt, was heißt kürzer? Ist das nicht relativ? Bis zur Grünmitte sind Längen zwischen 130m und 180m der Standard. Je nach Windverhältnissen wird der Teeshot zum Hop oder Top-Spielchen. Entweder der sitzt oder es sieht übel aus. Gestern noch die PGA-Tour im TV gesehen. Die Professionals bemühen für unglaubliche Längen ein für mich absolut ungeeignetes Eisen mit einem schläfrigen Schwung. Und wir? Stehen zwischem langen Eisen, Hybrid oder Fairwayholz und machen uns Stress.

 

Par 3 Löcher sind für unsereins mit am Schwersten zu spielen, weil der Abschlag sitzen muss. Das wissen wir. Die erforderliche Länge muss man sich oft hart erkämpfen und der Schlag muss präzise sitzen. Jeder Fehler wird bestraft und wenn wir Pech haben ist der Ball in Gefahr. Was für ein Stress….

 

Und nun? Jetzt bleiben wir erst einmal locker und machen uns klar, dass mit unserem Handicap das Grün doch nicht zwangsweise getroffen werden muss. Warum wollen wir uns einem hohen Risiko aussetzen und das sehr bewusst. Gerade hier wird noch einmal die Bedeutung des kurzen Spiels deutlich. Vorlegen an eine sichere Stelle und mit einem sicheren Schläger und ich bin in einer sicheren Position. Solides kurzes Spiel in Richtung Fahne und ich habe meinen Par-Putt. Einer zum Par und zwei zum sichern Bogey ins Loch. Ist doch gar keine schlechte Aussicht. Natürlich müssen die Schläge auch hier halbwegs funktionieren! Unsere Chancen sind aber besser als bei der risikoreichen Variante. Hey, wir sind Amateurgolfer!

 

Manchmal ist ein Par 3 recht fair angelegt und manchmal fühlen wir uns nach einigen Schlägen bärenstark. Sicher kann man es auch versuchen, wenn man sich dazu in der Lage fühlt, mit einem längerem Schläger anzugreifen. Hier sollte sich jeder Golfer gut kennen und einschätzen, um Risiko, Spaß und Nutzen abzuwägen. Einige Spieler lieben den Nervenkitzel und gehen souverän damit um, wenn es mal nicht klappt. Recoveryschläge üben hat ja auch was, oder? Und manch megalanger Putt wurde nach einer eher mäßigen Rettungsaktion zum Par gelocht. Abgerechnet wird am Schluss!

 

Am Par3-Tee solltet Ihr euch auf eine Variante einigen und diese konsequent durchziehen. Vorlegen ist wie Graphitschaft spielen. Manchmal eine schlaue Option.

 

Fühlt euch inspiriert, den Par 3 Löchern mit dem notwendigen Respekt zu begegnen und diese noch bewusster planen, als wir es auf den Par4 oder Par5-Löchern tun. Der Score wird es euch danken! Viel Spaß mit dieser Inspiration wünscht euch euer IYG-Team! C  


Reminder - Bob Rotellas Mentalbibel

“Wettkampf-Golf spielt sich vorwiegend zwischen den Ohren ab.” (Zit: Bobby Jones)

 

Wie Ihr alle wisst und wie wir schon öfter angesprochen haben, bringt es das Zitat von Bobby Jones auf den Punkt. Für uns Amateure braucht es nicht mal Wettkampf-Golf zu sein. Nein! Dass Golf überhaupt zwischen den Ohren gespielt wird sollte mittlerweile jedem bekannt sein. Das Werkzeug für dieses Spiel heißt nicht Putter, Driver oder Eisen 7 sondern Mentalspiel.

 

Wir huldigen hier in dieser folgenden Miniserie einen der absoluten Obergurus, dessen Buch wir hier schon einmal vorgestellt haben. „Der 15. Schläger“ ist als Mentalbuch mittlerweile sehr bekannt; und das zurecht! Etwas unbekannter ist ein Vorgängerbuch von Sportpsychologe Bob Rotella. „Golf is not a game of perfect“. In diesem Buch verfasste Rotella Grundsätze, die wie in Stein gemeißelt wie biblische Grundsätze des Mentalspiels wirken. Diese Grundsätze sind so elementar und die Essenz des Mentalspiels, dass damit Professionals gearbeitet haben und sich die für sie wichtigsten Grundsätze sogar ans Bag geheftet haben. Das IYG-Reminderbord lässt grüßen!

 

Wir finden diese Grundsätze ebenfalls so bedeutend, dass wir euch dieses Buch konzentriert über diese Grundsätze vorstellen möchten! Da es einige sind, stellen wir euch hier diese Grundsätze ganz entspannt Teilen vor. Nehmt es ernst, verinnerlicht es und versucht es umzusetzen.  Viel Spaß mit Bob Rotella und dem Output von „Golf is not a game of perfect”

 

§ 1

Eine Person mit großen Träumen kann große Dinge erreichen.

 

IYG: Großartiges Golf muss man innerlich / mental zulassen. Nur wer sich mutig seinen Visionen Raum gibt, etwas erreichen zu können, hat auch die Chance diese Dinge zu erreichen. Und das soll hier fantastisches Golf sein.  

 

§ 2

Menschen werden im Großen und Ganzen zu dem, was sie über sich selbst denken.

 

IYG: Das eigene Selbstbild ist ein zentraler Kernpunkt des Mentalspiels. Wer mental stark ist, denkt auch positiv über sich und hat keine Zweifel, ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

 

§ 3

Golfpotential hängt vor allem von der Einstellung ab, Geschick mit Wedges und Putter, und wie gut bzw. positiv ein Golfer denkt. Große Golfer sind einfach ganz einfache Menschen, die gut denken und außergewöhnliche Taten vollbringen.

 

IYG: Die Kernfaktoren für gutes Golf sind das Mental- und Kurzspiel mit Putter und Wedges. Gute Golfer sind im Grunde keine besonderen Menschen. Sie haben nur die Fähigkeit genau so positiv zu denken, wie es gutes Golf erfordert. 

 

§ 4

Freier Wille ist die größte Quelle eines Golfspielers von Stärke und Macht. Zu entscheiden, wie man denkt, ist eine entscheidende Fähigkeit.

 

IYG: Ihr denkt, Ihr habt beim Golf einen freien Willen? Das wäre schön, denn ganz so einfach ist es nicht. Die Fähigkeit frei zu denken bedeutet frei von Zwängen. Auch inneren Zwängen, die im Unterbewusstsein verankert sind. Erst, wenn man sich davon völlig frei machen kann, kommt man in die Richtung sein volles Potential auszuschöpfen.

 

§ 5

Golfer, die ihr Potenzial erkennen, kultivieren bzw. verinnerlichen in der Regel

 

die drei D`s:

Desire, Determination, Discipline (Verlangen, Entschlossenheit, Disziplin);

 

die drei P`s:

Persistence, Patience, Practice (Ausdauer, Geduld, Übung), und

 

die drei C`s:

Confidence, Concentration, Composure (Vertrauen, Konzentration, Gelassenheit)

 

IYG: Diese jeweils drei DPC`s  fassen die neun wichtigsten Schlagworte für mental erfolgreiches Golf. Wer an sich und seine Möglichkeiten glaubt, hat mit den o.g. Schlagworten meist kein Problem wie man so schön sagt. Beurteilt euch selbst mal ehrlich in diesen neun Bereichen, überlegt wo ihr steht und wie ihr in Richtung dieses Optimums kommt.   

 

§ 6

Es gibt keinen Golfspieler, der über seinen Kopf spielt. In einer heißen Phase zu sein, bedeutet nur  einen Blick auf das wahre Potenzial eines Golfers zu bekommen.

 

IYG: Man bewundert schnell Golfer, die eine absolut heiße Phase haben. Wo alles klappt. Die die unmöglichsten Schläge zustande bringen. Das ist keineswegs Kopfgesteuert, sondern passiert einfach. Es kann überhaupt nur passieren, weil diese Spieler dies mental zulassen. Jede dieser Phasen vergeht irgendwann einmal. Aber man konnte erkennen, zu was der Spieler grundsätzlich in der Lage ist. Das kann bei euch genau so sein, wie beim Weltranglistenersten.

 

So, wohl dosiert lassen wir diesen Input erst einmal sacken. Mentalspiel funktioniert nicht durch bloßes Lesen. Es kann grundsätzlich durch echtes Verinnerlichen funktionieren. Übungen und Training können beim Verinnerlichen helfen. Was Rotella auch immer wieder sagt ist, dass gutes Mentalspiel, wenn einmal vorhanden, nicht automatisch bleibt. Es erfordert ebenfalls ein ständiges Training und Beachtung!  >>>

 

>>> Hier geht es zur vollständigen "Mentalbibel" von Dr. Bob Rotella <<<


Reminder - Die Trainigsmatrix

Inspire Your Golf lässt euch nicht allein. Wir haben viele Themen behandelt und nähern uns der Zeit, wo man mehr trainiert als spielt. Auch bei uns ist es so, dass wir uns vorgenommen haben, gewisse Dinge verstärkt zu trainieren. Dazu gehören übrigens auch viele Tipps, die wir von Dawie bekommen haben.

 

Damit wir hier etwas Übersicht behalten, haben wir eine Trainingsmatrix mit 36 verschiedenen Feldern kreiert. Hier finden wir alle wichtigen Inhalte und über ein Jokerfeld kann man eigene oder neue Inhalte hinzufügen.

 

Die Anwendung ist denkbar einfach. Je nach Trainingsbedarf und Zeitansatz sucht man sich eine gewisse Anzahl von Übungen aus. Mit Trainingspartner kann auch gelost oder ausgewählt werden. Ein Trainingsbuch ist für viele Übungen hilfreich.

 

Man kann die Übungen nach einem selbst auferlegten Rhythmus abarbeiten, sich eine Systematik ausdenken, oder oder oder.  

 

Je nach Auswahl der Übungen suchen wir nach freier Kapazität oder räumlicher Anordnung der Trainingsflächen die erforderliche Fläche auf, trainieren die Übung und dokumentieren das Trainingsergebnis.

 

Inhaltlich können auch noch persönliche Augenmerke ins Gewicht fallen. Ich kann z.B. die "5 Ball-Chip-In-Übung" (ohne Fahne) als Wettbewerb mit mehr als einer Person spielen. Ich kann aber auch allein versuchen, die 5 Bälle innerhalb von 15 oder 20 Minuten einzuchippen.

 

Vom Prinzip her ganz easy.  Welche Übungen oft, weniger oft oder gar nicht praktiziert werden liegt an euch. Die Flexibilität ist da.

 

Wir laden euch ein, die Matrix hier ganz einfach im Download herunterzuladen und damit zu arbeiten!

 

Und das Beste ist... Im Anhang der Matrix findet Ihr Erläuterungen und Hinweise. Solltet Ihr noch Fragen haben, meldet euch gerne und wir erläutern das noch ausführlicher. Wir finden es wichtig, dass für eure persönlichen Rahmenbedingungen und Denkweisen ausreichend Platz bleibt!

 

Sichert euch also die Trainingsmatrix © kostenlos und strukturiert bzw. plant euer Wintertraining. Viel Spaß und Erfolg wünscht euch euer IYG-Team!      
Putten
Ein Ziel anvisieren innerhalb von 5 Sekunden
PUTTEN, den Schläger vorne in der Luft
einfrieren und erst wieder zurück nehmen, wenn der Ball zur Ruhe gekommen ist.
Bei gutem Ergebnis, Ablauf mit geschlossenen
Augen visualisieren.
Wettkampf
Abwechselnd zu zweit, einer zählt 5 4 3 2 1,
der zweite Puttet
Spiel nach Zeit beenden oder wenn einer
1 2 3x einputtet.

     

Download
Kostenlose Trainingsmatrix
Inspireyourgolf-Trainingsmatrix(C) .pdf
Adobe Acrobat Dokument 34.1 KB

Reminder Herbstgolf! Teil 2/2.

Tari Tara, der Herbst ist da! Und mit dem Herbst unser Reminder zum Spiel in dieser Jahreszeit. Hier der 2. Teil unseres Beitrages. Den ersten findet ihr hier bei den Remindern, weiter unten oder in der Rubrik Wetter-Special! Ziel war es hier, einmal festzuhalten, wie man sein Herbstgolf bei eingeschränkten Bedingungen sinnvoll nutzen bzw. planen kann. Viel Spaß!

 

Spielsituationen trainieren

Die unterschiedlichen Spielsituationen sollten sich natürlich im speziellen Training wiederfinden. Besonders wichtig ist es, dem kurzen Spiel, dem Vorrang zu geben, wie z.B. den „Up and Down“ Spielsituationen.  Bei diesen hat  man das Grün verfehlt und versucht mit Chip und Putt das Ergebnis zu retten. Hier sollten die verschiedenen Situationen mit unterschiedlich geeigneten Schlägern trainiert werden. Qualität vor Quantität (mit wenig Bällen) führt ebenfalls zu einer besseren Konzentration auf den einzelnen Schlag.   

 

Den Ball beim Chip flach halten

Wer den Ball beim Chip flach hält, wird durchschnittlich bessere Ergebnisse damit erzielen, als bei höheren Spielvarianten. Bei den hohen Varianten ist es schwieriger, den Ball sauber und in der gewollten Dosierung zu treffen. Weiterhin verspringt der Ball gerne mal oder bleibt zu schnell liegen. Die flache Variante lässt sich unterm Strich einfacher spielen und besser dosieren. Deshalb sollte man ergebnisorientiert den Ball flach halten. Auch bei längeren Annäherungen bis ca.100 m sollte man überlegen, ob die Möglichkeit einer flachen Annäherung nicht in Frage kommt. Bei offenem Grünzugang und ausreichend Rollweg auf dem Grün zur Fahne kann diese eher unpopuläre Art der Annäherung sehr erfolgreich sein. Probiert diesen langen Chip/Punch mal beim Training aus!   

 

Ball hinter die Fahne schlagen

Da die meisten Amateure bei Ihren Annäherungsschlägen zu kurz bleiben, sollte man versuchen, den Ball hinter die Fahne zu schlagen. Dazu ist manchmal auch ein längeres Eisen als ursprünglich geplant geeignet. Wenn hinter dem Grün Gefahren lauern, ist natürlich Vorsicht geboten, da der zu lange Ball mehr Schaden anrichten kann als ein zu kurz gespielter Ball. Wenn jedoch keine Gefahren drohen, sollte man versuchen, den Ball hinter die Fahne zu spielen.   

 

Ins Regelbuch schauen

Gerade nach einer längeren Pause ist die Auffrischung der wichtigsten Regeln und Platzregeln zu empfehlen. Da der Mensch von Natur aus vergesslich ist, kann schon einmal etwas durcheinander geraten. Wenn über einen längeren Zeitraum z.B., eine bekannte Regel nicht mehr angewendet werden musste, kann dies zu einer peinlichen Situation führen. Dies kann im Wettspiel natürlich besonders unangenehm enden. Mit einer Auffrischung bleibt man regelsicher und kann davon nur profitieren.

 

Den Ball zurück ins Spiel bringen

Ein falsch verstandener Ehrgeiz kann ein unangenehmer Gegner für den Hobbygolfer werden. In vielen Situationen ist es wichtiger den Ball mit Distanzverlust, aber sicher wieder ins Spiel zu bringen, als riskante Schläge zu wagen und Folgefehler zu provozieren. Eine Rettungsmöglichkeit sollte immer die folgende Schlaglängenplanung zu Loch beinhalten. Ein sicher ins Spiel gebrachter Ball kann lieber einen längeren Schlag ins Grün zur Folge haben, als einen weiteren Fehlschlag retten zu müssen. Was bei den Professionals im TV sensationell aussieht ist für einen Amateur nur selten erreichbar. Der Score wird es einem danken, wenn man seinen Ehrgeiz in solchen Situationen unter Kontrolle hat.    

 

Das persönliche Par festlegen

Für Anfänger oder noch nicht so fortgeschrittene Spieler ist es wichtig, sich keinen unnötigen Druck zu erzeugen. Ein langes Par 5 muss nicht unbedingt in fünf Schlägen gespielt werden, wenn man die entsprechende Spielstärke noch nicht erreicht hat. Ja nach Handicap sollte man also ein oder zwei Schläge zu einem persönlichen Par aufaddieren. Dieses persönliche Par nimmt den Druck und lässt die Bahn –je nach Können – auch anders planen.     

 

Problemschläge gezielt trainieren

Jeder kennt seine Problemschläge. Die unangenehmen Schläge, die man eigentlich gar nicht auf der Runde haben möchte. Ob eine Lage im Rough, Grünbunker oder Drive – es hilft nichts vor dem vermeintlichen Problemschlag zu fliehen. Ein gezieltes und richtiges Training genau dieser Problemschläge verhilft einem dazu, diese Schläge ordentlich zu meistern.

 

Erst einen Plan entwickeln

Eine Spielbahn ist besser zu bewältigen, wenn diese zuvor gedanklich geplant wurde. Stärken und Schwächen des Spielers können durch taktische Varianten und entsprechende Schlägerwahl optimal berücksichtigt werden. Bei der gedanklichen Planung sind die Zwischenziele vom Tee bis zum Loch zu definieren und in klaren Zielvorgaben „abzuarbeiten“. Abweichungen werden bei der Planung des nächsten Schlages mit berücksichtigt.

 

Wir hoffen, dass Euch bereits einige Ansatzpunkte sehr bekannt vorkommen. Vielleicht geht es euch so wie uns. Einige schlaue Dinge will man konservieren, doch der Zahn der Golfzeit nagt und der schlaue Hinweis rückt in den Hintergrund. Darum kramen wir diese Hinweise mal jetzt heraus, beschäftigen uns wieder intensiver mit Ihnen und setzen sie sogar um. Der Weg ist das Ziel. Vielleicht bleibt ja auch etwas Brauchbares kleben?


Reminder - Der kurze Rückschwung

Inspiration für euer Golfspiel könnt ihr nur aufnehmen, wenn ihr bereit seid neutral über das Themengebiet nachzudenken und einmal etwas probiert, was ihr vielleicht noch nie gemacht habt oder euch bisher noch nie in den Sinn gekommen ist. So geht es mir übrigens auch und heute möchte ich euch eine Inspiration vorstellen, die ich in letzter Zeit bewusst anwende.  

 

Ihr alle kennt die Situationen wenn der Ball in einem Abhang hängt, in einer Schräglage oder in einer anderweitig ungünstigen Situation. Wir stehen nicht richtig und eben zum Ball, sondern z.B. über dem Ball. Die primäre Aufgabe ist es, den Ball gut im Spiel zu halten oder ins Spiel zu bringen. Sekundär darf der Ball auch lang oder präzise sein. Oftmals beobachtet man Spieler, die aus solch einer ungünstigen Lage – bewusst oder unbewusst – einen vollen Schwung schlagen. Sehr oft wird der Ball nach einem vollen Schwung durch den Amateur aus der Schräglage nicht sauber getroffen. Bei den Professionals im TV sieht es doch so einfach aus. Aber ist der saubere Ballkontakt nicht wichtiger als der volle Schwungbogen? Die Ergebnisse kennt ihr vermutlich, wenn der Schlägerkopf in einer ungünstigen Lage nicht sauber an den Ball kommt.  

 

Es ist wahnsinnig schwer als Amateur den sauberen Ballkontakt aus einer ungünstigen Position nach einem vollen Schwung herzustellen. Mir ging es genauso, auch mit den entsprechenden Ergebnissen.

 

Der Plan ist nunmehr, sich aus einer solchen Position mit einem bewusst kürzeren Rückschwung und einem optimierten Ballkontakt wieder ins Spiel zu bringen. Das ist gewöhnungsbedürftig – ja! Aber Ihr werdet feststellen, dass die Ergebnisse besser sind, als ihr erwartet.

 

Derzeit wende ich diese Technik auch speziell aus Fairwaybunkern an. Mit einem 8er Eisen bringe ich mich präziser ins Spiel zurück. Der saubere Ballkontakt gibt dem Ball eine gute Länge mit auf den Weg. Natürlich werde ich das Grün nicht erreichen, aber wenn man einen halbwegs sicheren Schlag produzieren möchte, hat man mit einem verkürzten Rückschwung eine unpopuläre,  aber gute Variante. Ein langes Eisen oder das Hybrid können natürlich auch so gespielt werden. Damit wäre ein voller Schwung natürlich  noch risikoreicher.

 

Um sich der Variante zu nähern, können diese Schläge natürlich auch auf dem Fairway produziert werden. Eine saubere, kompakte Standposition, der richtige Schläger in der Hand und ein verkürzter Rückschwung werden den Ball spätestens nach etwas Übung wirklich knackig und sauber treffen. Gut wäre es dabei, wenn Ihr euren Golfbuddy bittet, den Schwung von Außen zu beobachten. So kann der Abgleich erfolgen, ob eure Wahrnehmung des Rückschwungs mit der Realität übereinstimmt. Natürlich kann man sich auch filmen lassen, wenn man möchte.

 

Übrigens funktioniert der kurze Rückschwung auch prinzipiell mit dem Driver. Gerade wenn eure Abweichungen unkontrolliert und unterschiedlich ausfallen und ihr Präzision der Länge vorzieht, solltet Ihr auch hier mal den verkürzten Rückschwung ausprobieren. Gut zu beobachten sind übrigens spielstarke Senioren, die aus natürlichen Gründen nicht mehr so aufdrehen können. Die meisten haben ebenfalls einen kürzeren Rückschwung und einen sauberen Treffmoment, der zu einem präzisen und nicht unbedingt kurzen Drive führt.

 

Vielleicht könnt Ihr diese Inspiration gut für euer Spiel gebrauchen? Probiert es einfach einmal aus! In diesem Sinne viel Erfolg und Spaß an den Ergebnissen! C   


Reminder - The 18 Secrets of Scoring; Teil 1/2

Seit Monaten oder sogar Jahren drehen wir uns im Kreis und haben das Gefühl, Score- und Handicaptechnisch nicht aus den Hufen zu kommen. Auch wenn wir hier eine eher entspannte Einstellung diesbezüglich hegen, haben wir einen kleinen Impuls aufgenommen und nochmal in unseren umfangreichen Unterlagen gestöbert. Und siehe da, es kamen zwei Dateien zum Vorschein, die mit Break 80 und Break 90 Tipps und Hinweise zur Verbesserung von Spielstärke und Scoreing aka Handicap aufzeigen.

 

Wir meinen, dass die „Break-80“-Tipps grundsätzlich auch für höhere Handicapklassen, eine sinnvolle Inspiration darstellen. Schauen wir uns die Tipps einmal näher in 2 Teilen an. Vielleicht nehmen wir uns demnächst auch noch die „Break 90“-Tipps als Inspiration vor. Nun aber an unsere „18 Secrets of Scoring“, gut verdaulich in 2 x 9 Tipps. Und einige werden den treuen IYG-Lesern sehr bekannt vorkommen. Das Rad wird nämlich selten neu erfunden….

 

Secret 1    

Finde Deinen Sweetspot und versuche ihn konstanter zu treffen. Der gute und richtige Treffmoment ist die Basis für gute Schläge.

 

Jeder weiß, was es für einen Unterschied ausmacht, einen Ball mit einem guten Sweetspottreffer zu schlagen, oder eben nicht. Ziel muss es sein, dass diese guten Treffmomente konstant in unser Golf einfließen. Wie man dort hin kommt? Mit mehr richtigem Training ohne Pro oder weniger Training mit Pro. Pros könne helfen, euer SetUp, eure Winkelmechanik und euren Rhythmus zu optimieren. Achtet auf Ballflüge und das Gefühl im Treffmoment.

 

Secret 2

Arbeite mit Deinen Längen. Vermesse Sie regelmäßig und arbeite damit auf der Runde.

 

Ein ganz wichtiger Baustein für gutes Golf ist gute Längenkontrolle. Diese sollte im Durchschnitt ermittelt werden. Mit Rückenwind, Gegenwind und neutralen Verhältnissen. Es kommt hier weniger darauf an, ob ihr möglichst lang seid. Power is nothing without control! Ihr müsst wissen, mit welchem Schlag und welchem Schläger ihr dort hinkommt, wo ihr hin möchtet. 

 

Secret 3

Spiele auf Par 3`s nicht auf die Fahne, sondern in die Mitte des Grüns.

 

Trifft man das Grün sicher, puttet man zum Birdie und vermeidet es, sich in Schwierigkeiten zu bringen.

Manche wollen den Pros auf der Tour nachahmen und eine Birdiechance erzwingen.  Die schwieriger Fahnenposition und kniffeligen Windverhältnissen bringt man sich schneller in Schwierigkeiten, als einem lieb ist. Folge: Schlagverlust. Spielt lieber konsequent die Grünmitte an und legt auf den Schwerpunkt und die Konzentration darauf, das Grün möglichst sicher und entspannt zu treffen. Auch wenn der Birdieputt vom Planungsgedanken länger wird, ist das Risiko eines direkten Angriffs zu hoch.  

 

Secret 4

Spiele aus dichtem Rough einen Bunkerschlag! Wenn das Rough sehr dicht ist, nimm ein Sandwedge und bringe den Ball sicher ins Spiel.

 

Sicherheit ist hier die Devise. Der Durchschnittsgolfer neigt in kritischen Situationen, den gerade passierten Fehlschlag wieder durch eine erzwungene Heldentat wieder wett zu machen. Der schwierigere Schlag scheitert und ein weiterer schwieriger Schlag wird unserem Score nicht gut tun. Jon Rahm musste die bei der Open de France 2018 erleben und schoss sich als Pro durch eine falsche Entscheidung im superschweren Rough von der Spitze des Leadeboards und brachte sich selbst um die mögliche Siegchance. Ihr bringt den Ball sicher wieder ins Spiel zurück!  

 

Secret 5

Trainiere „Round the world“ mit  Entfernungen aus 1,20m.  Der Wettkampf gegen sich selbst (Punkte) zeigt Entwicklungen.

 

Diese Trainingsmethode haben wir schon mehrfach erläutert. So findet sie sich z.B. im erstklassigen Buch „Mein Golf Training“ wieder. Putts aus dieser Entfernung müssen rein! So häufig wie möglich. Diese Übung trainiert diese Puttlänge sehr effektiv. Wir haben Sie bereits ausführlicher bei der Vorstellung des Trainingsbooklets vorgestellt. Den Beitrag findet ihr in der Rubrik >Training allgemein<. 

 

Secret 6

Trainiere auf dem Puttinggrün  das 18 Loch- Putt Training aus verschiedenen Entfernungen und Ballweg (Break) Versuche dabei max. 32 Putts zu benötigen. Dokumentiert die Ergebnisse!

 

Mit dieser Übung trainiert Ihr mit einem Ball unterschiedliche Puttlängen und unterschiedliche Rollwege durch Breaks oder Hanglagen. Nutzt die Markierungen auf dem Puttinggrün von 1-18 und sielt diese in Reihenfolge oder rückwärts. Oder erst die geraden in Reihenfolge und dann die ungeraden Übungslöcher. 18 Loch sind euer Kurs, die Zielvorgabe ist 32! Lets go!  

 

Secret 7

Nutze die Ausrichtungs-Sticks

 

Eine richtige Ausrichtung ist für ein gutes Golf elementar. Dieser Bereich sollte weniger vernachlässigt und mehr gefördert werden, damit der Ball öfter in die Richtung fliegt, wie es geplant war. Ausrichtungssticks auf der Range helfen, eure Ausrichtung zu überprüfen und zu verinnerlichen. Geht auf Nummer Sicher und verlasst euch nicht auf das bloße Auge. Zu der Ausrichtung gehört ja nicht nur die Schlagflächenstellung, sondern auch Schulterstellung, Fuß-,  Beinstellung und Hüftstellung. Die eigenen Augen können einen wegen der natürliche Parallelverschiebung leicht täuschen. Die Kontrolle mittels der Ausrichtungssticks verspricht erfolgreich zu sein. 

Secret 8

Wechsele auf der Range jedesmal den Schläger! Übertrage Spielsituationen in das Rangetraining und nimm den passenden Schläger.

 

Auch ein schon mehrfach angepriesener Hinweis bei Inspire Your Golf! Wenn Ihr schon auf der Range trainieren möchtet, denkt euch fiktive Spielbahnen und spielt diese z.B. mit Abschlag, Transport, Pitch und Chip in Korridore und auf Ziele. Wechselt gerne die möglichen Schläger durch und variiert. Dieses Rangetraining ist effizienter als das oftmalige „Bällekloppen“ mit dem gleichen Schläger. 

  

Secret 9

Kenne Dein Spiel! Distanzen, schlechte Schläge, Ballflug,

 

Durch gute Analysen lernt ihr euer Spiel auch in Zahlen kennen. Dies ist wichtig, um die Elemente und euer Spiel genauer und effizient in eure Taktik einfließen zu lassen. Wer sein Spiel genau kennt, ist erfolgreicher und scort besser!

 

Das war der erste Teil des Reminderd "18 Secrets of Scoring". Natürlich gibt es hier auch den zweiten Teil -und den findet Ihr hier >>>LINK<<<

     


Reminder "Der 15. Schläger"

Ferienzeit ist meist etwas Schönes! Man meint, genug Zeit zu haben und nimmt sich ein Buch vor, welches man schon seit Jahren auf der Liste hat! Diesmal war es „Der 15. Schläger“ von Bob Rotella. Rotella ist ein erfahrener Sportpsychologe, der schon mit gestandenen Golfstars gearbeitet hat.

 

Wenn sich jemand also mit Mentalspiel auskennt, dann er. Die meisten Golfer, ob Pro oder Amateur sind sich der Bedeutung des Mentalspiels bewusst. Haben hier mal was gehört und mal dort. Beim Lesen des Buches werden alle feststellen, dass Sie das eine oder andere bereits entweder gehört haben oder auf Basis einer anderen Quelle bereits anwenden.

 

Die erste Ausgabe des 15. Schlägers ist mittlerweile 10 Jahre alt und ich bin sicher, dass es die meisten „Mentalkundigen“ bereits im Schrank haben und Ihr Wissen auch davon profitiert hat. Interessante Sichtweisen, die natürlich leichter zu lesen als umzusetzen sind, erwarten den Leser.

 

Wichtig zu wissen ist, dass die reine Kenntnis der Bausteine des 15. Schlägers von alleine nicht durch Lesen funktionieren. Wie beim Golf ist harte Arbeit angesagt. Für Leute mit guten Anlagen, wie bei der Technik, bedeutet dies etwas weniger Arbeit als bei den Leuten mit weniger guten Anlagen. Viele Dinge werden durch Erfahrungswerte oder charakterliche Anlagen vereinfacht oder auch nicht.

 

Mentalspiel ist komplex, daher möchten wir heute und hier nur die wichtigsten Bausteine vorstellen, um euch, falls ihr es noch nicht kennt, Lust auf dieses Buch zu machen. In 16 Kapiteln beschreibt Rotella, auch mit Beispielen und Anleitungen, worauf es beim Mentalspiel ankommt.

 

Dies wäre u.a. Zuversicht, das Unterbewusstsein mit dem eigenen Selbstbild, Visualisierung , Wahrnehmung und Selbstvertrauen. Er beschreibt, warum für das Golfspiel, eine gesunde, innere Arroganz förderlich ist oder warum und wie Selbstgespräche geführt werden sollen. Die richtige Einstellung in Bezug zur unerreichbaren Perfektion ist ein weiterer, der elementaren Bausteine. Die Gefahr  der Anwendung des Wortes „Nicht“ ist den Mentalkundigen durchaus ein Begriff. Hier wird erläutert warum. Die letzten zwei Kapitel sind besonders. Sie durchleuchten beispielhaft die Karriere von Padraig Harrington, der nicht nur Rotellas Klient gewesen ist, sondern von dem Rotella auch noch einiges lernen konnte. Grandios!

 

In den Anhängen I-III des Buches werden praktische Anleitungen und Hinweise an den Leser weitergegeben. Hier finden sich:

 

+Positive Gedanken

+Mentale Übungen und

+Gedanken selbstbewusster Spieler

 

Rotella lässt den interessierten Leser somit nicht allein oder arbeitet bloße Phrasen ab. Wer will, der kann hier ansetzen und versuchen, die Inhalte umzusetzen. Eine wichtige Essenz verrät Rotella natürlich auch.

 

Gutes Mentalspiel hält, wenn einmal verinnerlicht nicht auf Ewig. Es ist auf stetige und konsequente Arbeit angewiesen, wenn es auf einem guten Niveau funktionieren soll.

 

Auf Seite 136 wird bereits eine Art Trainingsplan zum Aufbau des Selbstbewusstseins vorgestellt. Elf Punkte, die ins Mosaik für gutes Mentalspiel gehören.  Einige führen wir hier mal auf:

 

+Achten Sie bewusst auf das, was Sie über ihr Golfspiel denken…

 

+Hören Sie auf damit, perfekt sein zu wollen…  

                

+Seines Sie stolz auf Ihr Selbstbewusstsein

 

+Visualisieren Sie die Dinge, die passieren sollen…

 

+Nehmen Sie Ihr kurzes Spiel wirklich wichtig…

 

Natürlich werden die Punkte in der Aufstellung und an den passenden Stellen des Buches eingehend erläutert und auch beschrieben, was man persönlich machen kann, um einen Baustein zu beachten oder verinnerlichen.

 

Wir meinen, dass ist ganz großes Kino und nicht umsonst ein Klassiker der Mentalbuchgeschichte. Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen und einen Anlauf auf dieses oftmals so undurchsichtige Terrain zu wagen. Zumindest erhält man Vorstellungen, was das „SOLL“ bedeutet und wo man sich mit seinem „IST“ befindet! Viel Spaß beim Lesen und bei der Mentalen Arbeit! Euer IYG Team.

 

Nachbrenner:

Je nach Charakter kann es interessant und sinnvoll sein, die mentale Arbeit durch einen Coach unterstützen zu lassen. Ergebnisorientiert kann das genauso viele Schläge in eurem Score ausmachen, wie der Gang zum Pro. Aber macht euch ein Bild und entscheidet selbst. Mentalspiel ist nicht nur für Professionals, sondern auch für Amateure, gleich welchen Handicaps! Vorausgesetzt, man möchte sich verbessern! 


Reminder Herbstgolf

Der Ball liegt vor mir und es ist noch etwas frisch. Der Abschlag war leicht mit Morgentau bedeckt und die Anlage ist ungewöhnlich ruhig. Eigentlich ganz wunderbar, wenn nicht das Gras nicht so lang und feucht wäre.

 

Mein Eröffnungsdrive, den ich zu Beginn schon sehr kompakt halte, um einen Guten-Morgen-Slice zu verhindern war gerade auch nicht das Gelbe vom Ei. Ich sollte doch mehr Zeit mit dem Aufwärmen verbringen. Er ging zwar schön vom Blatt weg, aber natürlich nicht gerade.  Irgendwo leicht links vor den Bunkern muss er liegen. Gott sei Dank steht da kein nackter Baum, der seine Blätter als Waffe gegen die Golfer einsetzt. An der Stelle angekommen, entdecke ich den Ball. Wie ein Artilleriegeschoss liegt er da eingegraben. Die Länge hätte man im Sommer mit einem Hybrid hinbekommen. Keine Frage, die Jahreszeiten , die ein anderes Golfdenken verlangen haben Einzug gehalten. Mal Abstand nehmen von den sommerlichen  Bedingungen und Leistungen ist angesagt. Mentalspiel halt.

 

Und sonst so? Na ja, die Tage sind schon schmerzhaft  kürzer, dass es sich für Golfer wie eine Körperverletzung anfühlt, trotz moderater Tageszeit nicht mehr normal spielen zu können. Da unser Glas jedoch immer halbvoll (und nicht halb leer) ist, machen wir einfach das Beste draus. Literatur, Zeitschriften, Filme sind eine schöne zusätzliche Beschäftigung. Golfliteratur, Golfzeitschriften und Golffilme natürlich. Aber natürlich kann man sich auch anderweitig und für einen Golfer produktiv betätigen. Das Saisonende ist gleichzeitig der Beginn einer angemessenen Saisonvorbereitung. Was man bei nicht alles zu bedenken und zu beachten. Aus der Vielzahl der natürlich nicht ganz unbekannten Hinweise haben wir euch mal ein paar gute Hinweise rausgesucht, mit denen man sich in dieser ungemütlichen Zeit auch mal beschäftigen kann.  Heute starten wir mit Teil 1 und demnächst mit dem 2. Teil. Viel Spaß damit!    

 

Ausrüstungscheck

OK, fangen wir hier an: Eisen und Hölzer sind unsere liebsten Kinder, doch wir halten sie oft nicht in Ordnung. Neben der Kontrolle der Griffe auf anständigen Halt, ist auch die Sauberkeit unserer Schläger eigentlich ein Muss. Griffe können übrigens gut mit warmer Seifenlauge abgeschrubbt werden und für die Grooves gibt es Spezialwerkzeug. Ein spitzer Gegenstand tut es aber auch. Weiterhin gilt es zu überprüfen, ob sich kleine Beschädigungen versteckt halten, die es zeitig zu reparieren gilt. Auch das Bag und die zugehörige Ausrüstung kann besonders vor der Saison mal wieder kontrolliert, gereinigt, gepflegt oder sogar ausgetauscht werden. Das Spiel wird es einem danken.    

 

Equipment optimieren

Der Rückblick auf die vergangene Saison zeigt auf, mit welchem Material wir noch Probleme haben oder bei welchen Distanzen wir nicht den richtigen Schläger im Bag haben. Ein Hybrid  oder Wedge mit dem richtigen Loft oder Bounce können unseren Satz sinnvoll und für unsere Spielweise ergänzen. Weiterhin sollte man den richtigen Schläger-Flex für seinen Schwung finden. Hier können kleine Abweichungen große Auswirkungen haben. Ebenso sollte man selbstkritisch überdenken, ob man beispielsweise mit den wunderschönen Blades zurechtkommt, die man unbedingt haben wollte. Einen Cavity-Back-Schläger zu spielen ist für einen fortgeschrittenen Amateur keine Schande. Auch hier zeigen die Ergebnisse auf dem Platz die Wahrheit auf. Manche machen es sich hier unnötig schwer. Unter Umständen macht natürlich auch ein Fitting  Sinn. Jetzt hat man Zeit für so etwas.

 

Auf jedes Wetter vorbereitet sein

Da die Launen der Natur ein fester Bestandteil des Spiels sind, sollte der kluge Golfer gerade jetzt auf jede Wettersituation vorbereitet sein. Wir sollten sowohl vor starker Hitze, Sonneneinstrahlung, Wind, Regen und Kälte immer die richtige Ausrüstung dabei haben. Wechselhandschuhe oder –tücher sind bei Regen genauso wichtig wie der Schirm. Wer sich rechtzeitig mit den Wettervorhersagen beschäftigt und sein Bag auch den Jahreszeiten gerecht vorbereitet, wird gegen die Widrigkeiten besser gewappnet sein und somit besser spielen können.    

 

Gezielt auf der Range üben

Qualität geht vor Quantität, besonders beim Trainieren auf der Range. Wer also etwas Spezielles trainieren möchte und sich nicht nur warm macht, dem wird empfohlen, sich Zeit zu nehmen und jedem einzelnen Ball die notwendige Beachtung zu schenken. Wenn an Schwungmustern gefeilt wird, ist jeweils eine kleine Pause zwischen den einzelnen Schlägen zu empfehlen und genügend Zeit für die gleichbleibende Pre Shot Routine einzuplanen. Möchte man nur allgemein trainieren wird ein imaginärer Course empfohlen, der auf der Range durch unterschiedliche Korridore und unterschiedlich entfernte Ziele zu absolvieren ist. Dabei spielt man jeweils nur einen Ball und wechselt danach den Schläger, um sich so dem Ziel zu nähern. Beispiel: Drive (H1), Transportschlag (E6), Pitch(PW) Chip (E9). Ein tolles Trainingsbuch findet Ihr unter der Rubrik "Training allgemein".

 

Zwischenziel setzen

Dieser Hinweis hat gleich mehrfach Bedeutung. Zunächst sollte man sich ein konkretes Ziel überlegen und den Weg dorthin über ein Zwischenziel einschlagen. Beispiel gerade lange Eisen über mittlere Eisen ansteuern. Weiterhin sollte man in punkto Ausrichtung das Zwischenziel auf dem Boden suchen, welches von der Ballposition aus zum Ziel führt. Manchmal spielt einem die Parallelverschiebung der Augen doch einen Streich und man richtet sich unbewusst falsch aus. Eine weitere Bedeutung hat das Zwischenziel in der taktischen Aufteilung der Bahn. Unter Berücksichtigung der Schlaglängenplanung sollte man sich auf dem Weg vom Tee zum Loch immer ein konkretes Zwischenziel setzen, welches mit dem ausgewählten Schläger erreicht werden soll.

 

Wir hoffen, dass Ihr im ersten Teil dieser Miniserie einige Inspirationen mitnehmen könnt?! Viel Spaß und bis zum nächsten Mal bei Inspire Your Golf. Teil 2 folgt demnächst. <<<

 

Im 2. Teil haben wir uns  dann noch mit weiteren Hinweisen für Golf im Herbst beschäftigt. Schlagt mal unser

Special >>>hier<<< auf und scrollt etwas.

 

Wir wünschen euch viel Spaß und wertvolle Inspiration mit diesem Reminder!