Fitness


 

Es ist theoretisch ganz einfach. Je fitter ein Golfspieler ist, desto bessere körperliche Voraussetzungen hat er für die körperlichen Anforderungen des Golfspiels. Zumindest theoretisch, denn einige Profis auf der Tour spielen mit einem nicht gerade fitten Eindruck ein fantastisches Golf. Wir sagen nur „BEEF“ Johnson. Aber wir sind keine Professionals die gut spielen, sondern wollen uns in diesem Bereich zu unserem Vorteil verbessern. Lasst euch inspirieren und verbessert eure Fitness für ein besseres Golf!


Golf Fitness - Unsere Basics

Foto: adidas
Foto: adidas

Zunächst einmal Glückwunsch, dass ihr den Bereich Fitness überhaupt ansteuert. Wir wollen euch auch kein Probe-Abo im Fitness-Center verkaufen, sondern einmal gemeinsam den Bereich durchleuchten. Ob Sportskanone oder nicht spielt hier keine Rolle und ob ihr eine werden wollt, müsst ihr selbst entscheiden. Manchmal entscheidet auch das Leben darüber, dass man theoretisch etwas mehr oder weniger Zeit für diese Fitness zur Verfügung hat. Familie und andere Verpflichtungen. Ich wette, die meisten kennen es!

 

Wenn ihr optimiert golfen möchtet, gilt es, sich mit den drei Schwerpunkten auseinanderzusetzen. Naturgesetz! Welche das sind, wird der aufmerksame Leser schon mitbekommen haben oder als „Klassenbester“ schon als Grundwissen mitbringen. Zunächst haben wir die technische Komponente, die aufgrund der komplexen Bewegung schon sehr viele Einzelbereiche aufweist. Dann haben wir die mentale Komponente, die als Ausgangspunkt für das Golfspiel nicht zu vernachlässigen ist. Ihr wisst ja, es eine nicht funktionierende Kopf-Körper-Steuerung für Auswirkungen haben kann. Nicht umsonst sprach Bobby Jones davon, dass Golf auf den paar Zentimetern zwischen den Ohren gespielt wird. Und last but not least haben wir die Golf-Fitness, wie wir sie mal nennen wollen. Andere nennen sie auch gerne Golf-Athletik.

 

Wie auch immer. Dies sind unsere drei Komponenten oder Bausteine, die es jeweils zu optimieren gilt. Ich wette, dass die meisten von uns die Fitness zuerst  vernachlässigen. Wie der Teaser schon andeutet, ist das so eine Sache mit Fitness und gutem Golf. Wenn wir im TV die Körper von John Daly, „Beef“ Johnson und Co. sehen, denkt man schnell, dass man sich das auch sparen kann. Aber kann man sich mit Ausnahmegolfern vergleichen? In den letzten Jahren haben einige korpulentere Professionals versucht auf den allgemeinen Fitness-Train aufzuspringen und haben sich zunächst runtergehungert. Die Folge waren nachlassende Leistungen. Ich kann mich da an Darren Clarke erinnern, der im JoJo dann auch schnell wieder das Ursprungsgewicht gefunden hat. Es ist also alles relativ, aber es geht ja auch nicht ums runterhungern, sondern um Golfspezifische Fitness. Was ist das denn überhaupt?

 

Wenn ihr euch als Golfer noch nie damit beschäftigt habt, wisst ihr trotzdem welche Bereiche des Körpers angesprochen und belastet werden.  Zig Muskeln und  Sehnen merken wir oftmals und auf diese wollen wir hier gar nicht so genau eingehen. Könnten wir als Nichtfachleute auch gar nicht, denn wenn wir uns noch auf die ganzen Fachbegriffe einlassen, dann haben wir alle was zu tun.

 

Was machen wir jetzt hier? Nun, diese Golf-Fitness ist eine sehr individuelle Sache. Verschiedene Typen haben verschiedene Körper und auch noch unterschiedliche Einstellungen zur Fitness. Es geht hier ja darum, die eigenen Möglichkeiten theoretisch steigern zu können, wenn man denn will. Ob man nun mehr oder weniger Wert drauf legt, muss jeder selbst entscheiden. Ihr verdient kein Geld damit, oder? Nehmen wir einmal an, eure golfspezifische Fitness liegt pauschal bei 50%. Ob Ihr nun die 55%, 75% oder 100% erreichen möchtet, liegt ganz bei euch. Welche Entwicklung möchtet ihr als Golfer nehmen? Wie schnell soll diese Entwicklung voran schreiten? Welche Schwerpunkte legt ihr? 

 

Gerade den Bereich der persönlichen Schwerpunkte gilt es in Bezug auf die Fitness zu durchleuchten. Wollen wir nur die 18 Loch konditionell durchhalten, Verletzungen vorbeugen oder eine tatsächliche Leistungssteigerung erreichen, wie hoch auch immer diese ausfallen soll? Im Bereich der Golffitness sollte man allgemein mit Plänen arbeiten, um Regelmäßigkeit zu erreichen und zielgerichtet zu trainieren.

 

Jeder, der in irgendeiner Form schon einmal (wenn auch kleine) Trainingserfolge gefeiert hat, weiß, was dies für ein Gefühl ist und welche Motivation dadurch entstehen kann. Wir hier möchten euch  nur etwas anregen, euch über eure Golffitness Gedanken zu machen und euch inspirieren,  euer Golfspiel auch hier zu entwickeln. Folgt uns in den nächsten Beiträgen und bleibt am Ball! INSPIRE your GOLF (C)