Hybrids


 

 

Hybrids, Hybriden oder Rescues sind im modernen Amateurgolf nicht mehr wegzudenken. Diese Schläger sind als Mischung zwischen Eisen und Hölzern konzipiert und bequem zu spielen. Sie ersetzen dem Amateurgolfer die langen Eisen, die schwieriger zu spielen sind. Bei vielen guten Golfern und Profis sind sie verpöhnt. Einige Professionals jedoch, haben ihren Hybridschläger je nach SetUp des Platzes und eigener Länge im Bag. Das Hybrid ist vielseitig einsetzbar. Es ist sowohl vom Tee, als auch vom Fairway oder aus dem Rough hervorragend einzusetzen. Selbst Annäherungen über einen Chip-Putt mit dem Hybrid werden nicht selten gespielt. Beschäftigen wir uns hier näher mit diesen kleinen Wunderwaffen, die unserer Meinung nach in keinem Amateurbag fehlen sollten.

 


Foto: all4golf /srixon
Foto: all4golf /srixon

Unsere Hybrid Basics

 

Wer hat nicht mindestens einen im Bag? Den ultimativen Rettungsschläger als Hybrid. Der Amateurgolfer sollte sich dieser kleinen Wunderwaffe bewusst werden und diese bei Bedarf einsetzen. Und Bedarf dürfte in den allermeisten Fällen vorhanden sein.

 

Man mache sich mal bewusst, dass es diese Art von Schlägern noch gar nicht so lange gibt. Etwa Anfang der 2000er Jahre wurden die ersten Modelle auf den Markt geworfen und wie das gesamte Golfequipment ständig weiter entwickelt. Das Hybrid ist eine Mischung aus Eisen- und Holzschläger. Loft, Material, Lie und ganz wichtig die Schaftlänge ähneln von der Bauart den Eisenschläger. Die Form hingegen nimmt die Vorteile der Hölzer mit. Die kleinen Wunderwaffen sind deshalb ein wunderbarer Kompromiss aus beiden Schlägerarten und verhältnismäßig leicht zu spielen.

 

Wie ein kleines und mit bequemen Lofts ausgestattetes Holz ist das Hybrid die gute Alternative zu den langen Eisen (2-5), die für manchen Amateurgolfer wesentlich schwerer zu spielen sind. Die handelsüblichen Lofts betragen ca 16° bis 24° und mehr. Damit kann die wichtige Lücke von etwa 150m 180m in der Längenabdeckung geschlossen werden. 

 

Wie bereits im Teaser angedeutet, ist die Wunderwaffe Hybrid vielseitig einsetzbar. Sowohl für den längeren Transport vom Fairway, als auch für den Tee-Shot bei einem entsprechenden Par 3 ist es empfehlenswert. Gerade Anfänger sollten nach der mit Eisen abgelegten Platzreife nicht unbedingt zum Driver greifen, sondern das Spiel mit den Hölzern über die Hybrids lernen. Na klar, die dicke Bertha macht solch einen Spaß, besonders wenn man die Flugbahn der  Bälle nach rechts in die Büsche verfolgt…*Hust*.. J

 

Scherz beiseite, gerade High-Handicapper dürften über die bequeme Art und Weise glücklich sein, wenn der Ball zwar etwas kürzer, aber deutlich stabiler ins Spiel gebracht wird und  - ganz wichtig – aufzufinden ist. Auch oder gerade bei einem Par 4 oder Par 5. Der saubere Treffmoment holt – wie bei allen Schlägern - ungeahnte Weiten heraus und wer braucht die nicht?

 

Ein weiterer Vorteil ist die kleine abgerundete Kopfform des Hybrids, die man besonders im Rough oder Semirough gut gebrauchen kann. Der Kopf gleitet besser durch das höhere Gras und droht nicht hängen zu bleiben wie ein herkömmliches Eisen.  Auch längere Schläge aus den (flacheren) Fairwaybunkern sind aufgrund des kürzeren Schaftes (ca 37“ – 41“) und kleineren Kopfes ganz ordentlich machbar. Diese Eigenschaft wird, wie ebenfalls im Teaser angedeutet auch gerne für das Kurzspiel eingesetzt. Der Chip mit dem Hybrid sollte allerdings trainiert werden. 

 

Unterm Strich ist es als Amateur ratsam, sich mit mindestens einem Hybrid als Allrounder einzudecken. Die Gradzahl sollte nach den individuellen Entfernungen und Möglichkeiten sowie sich den zu überbrückenden Entfernungen orientieren. Bei mindestens zwei Hybriden sollten weiterhin die Gradzahlen nicht zu dicht beisammen liegen. Da die meisten Amateure mit Regular-Schäften spielen, wollen wir dieses Thema nicht zu sehr vertiefen. Was mich persönlich immer sehr interessiert ist neben dem Loft die Kopfform. Verschiedene Hersteller haben alle leicht unterschiedliche Köpfe, die mehr oder weniger vertrauenserweckend wirken können. Also.... Das sollte neben dem Loft auch passen!   

 

Lasst Euch weiterhin inspirieren, wenn wir und in den nächsten Beiträgen mit Technik, Training und Co. beschäftigen. INSPIRE your GOLF! (C)