Materialecke


 

Golf und sein Material sind seit jeher unzertrennlich miteinander verbunden. Es gibt unzähliges Material in unterschiedlichen Preisklassen und von den verschiedensten Firmen. Eisen, Driver, Putter, Wedges, Bälle und viel Zubehör. Klar, dass da einem der Überblick verloren gehen kann. Wieviel braucht man und was ist angemessen für mich? Wir tauchen hier in der Materialecke nach einigen Hinweisen und Inspirationen, die auch wir gut gebrauchen können. Übrigens, in den weiteren Menüpunkten erfahrt Ihr, was und warum wir im Bag haben. Schaut mal vorbei!



Inspire your Apps

Die Wunder der Technik haben längst Einzug in unser Leben Gefunden. Smartphones gehören zum alltäglichen Leben als Mini/Taschencomputer einfach dazu. Und telefonieren kann man sogar auch damit. Die vielfältigen Funktionen sind einfach vielseitig. Ob nützlich oder unnützes Zeug muss jeder selbst entscheiden.

 

Auf dem Platz bestimmen Platzregeln den Einsatz dieser Smartphones. Einige Hardcore-Sittenwächter möchten die Smartphones gänzlich vom Platz verbannen. Diese Vorgehensweise hätte jedoch auch richtige Nachteile, wenn wir an Verletzungen, Herzinfarkte oder sonstige Notsituationen auf dem weitläufigen Gelände einer Golfanlage denken. Wir plädieren eher für den vernünftigen Umgang auf einem Platz. Dazu gehört natürlich auch das Handyverbot im Wettspiel. Es will sich ja keiner einer möglichen einer denkbaren Schummelei verdächtig machen.

 

Und da sind wir wieder bei den vielzähligen Einsatzmöglichkeiten unserer Smartphones. Neben den üblichen Funktionen, wie z.B. der Kamera mit Videofunktion gibt es zahlreiche Golf-Apps oder Apps, die für Golfer echt nützlich sind. Schaut als Golfer auf euer Phone und ihr seht bereits welche.

 

Wir wollen hier einmal einige nützliche Apps vorstellen und sind sicher, dass Ihr sehr viele bereits auch kennt. Vielleicht haben wir noch die ein oder andere App auf Lager, die Ihr gebrauchen könnt? Schießen wir mal los, und zwar mit unserer Kamera, die tolle Bilder durch das golfaffine Auge machen kann. Mit Apps wie Photoshake oder Effectshop könnt ihr diese Bilder klasse bearbeiten, um eure phototechnische Erinnerung aufzuwerten. LoopVid macht eure Kurzvideos durch Schleifentechnik zu kleinen Kunstwerken.

 

Der Golfer ist allgemein ein Planungsmonster. Wir erst recht. Bereits am Vortag sichern wir und eine halbwegs zuverlässige Wetterprognose. Für uns bewährt haben sich Weather Pro zur Vorhersage und das RegenRadar von Wetter Online. Damit kann man wirklich arbeiten und sich – nicht ganz unwichtig – für die richtigen Klamotten auf dem Platz entscheiden.

 

Auf dem Platz gibt es neben der Umsetzung unserer Inspirationen eigentlich immer etwas, worüber wir uns mit unseren Mitspielern austauschen. Kommende, laufende oder beendete Turniere sind auf den Apps der PGA Tour oder EuropeanTour nachvollziehbar. Wer mit weiterem Wissen glänzen möchte, ist auch über die App des amerikanischen Golf Channel immer sehr gut informiert.

 

Absolut zu empfehlen ist die App unserer Freunde von GolfRules. Auf dem Platz (außer Wettspiel) lassen sich hervorragend Regelsituationen klären. Wer die Inhalte regelmäßig verfolgt, wird auch in ungewöhnlichen Situationen regelsicher. Wir müssen ja nicht direkt gleich Regelpapst werden.

 

Weiter gibt es immer News aus den Tiefen des Social-Media-Bereiches. Hier gibt es allerhand Auftritte, die natürlich immer geschmacklicher Natur sind. Gerade Facebook, Twitter und Instagram sind nach neusten Skandalen im Focus. Unsere Meinung dazu ist Folgende. Negative Seiten abwehren und positive nutzen. Wer keine bis wenig private Seiten offenbart, hat auch weniger Angriffsfläche. Ich stelle mir immer vor, wie die Jungs von der CIA selbst auf dem Platz oder vor dem TV dem Golfsport verbunden sind. Sollen sie schauen und sich inspirieren lassen. ;-)

 

In der deutschen SocialMedia-Landschaft sticht u.a. die App der GolfPost heraus. Wer hier appt, ist auch mobil immer gut informiert. Turniere, Material, Stars, Gewinnspiele uvm. bieten unsere Freunde der GolfPost aus Köln.

 

Wenn wir schon einmal beim Material sind, kennen wir es nur zu gut. Informationen über das Material gibt es idR beim Händler, Fitter oder der Homepage. Klasse, wenn das eigene Lieblingsmaterial mit einer eigenen App auf euer Smartphone kommt.  Wir haben mit dem Material unseres Vertrauens sehr viel Glück gehabt. Neben Srixon Europe haben auch Cleveland und XXIO eigene Apps, die über ihr Material informieren. Wie sieht es bei euch aus? Informiert sein ist schließlich alles. Und wenn man dem interessierten Flightpartner auf der Clubhausterasse nur seine zukünftigen Schläger oder Bälle präsentieren möchte.

 

Was aber könnte mich als Golfer noch interessieren? Wir Golfer sind gleichzeitig analytisch wie verspielt. Analyseapps gibt es einige. Kostenfrei und Kostenpflichtig. Es kommt immer darauf an, wie tief Ihr mit der Analyse vordringen möchtet. Wenn es Inspireyourgolf als App geben würde, hättet Ihr mit dem System Mission Possible eine weitere kostenfreie Analysemöglichkeit.

 

Hole19 und Bebrassie sind nur zwei von mehreren. Hier können wir empfehlen, die Apps einfach mal auf Handling, Preis  und Nutzen für euch zu testen.

 

Mit GottaGolf gibt es eine tolle verspielte Möglichkeit, die mit einem ShotTracer eure Flugkurven bildlich darstellt. Natürlich habt ihr die Kurven auch live gesehen, aber das macht schon was her. Besonders, wenn ihr euren Freunden einmal das Ergebnis eines guten oder schlechten Schlages optisch präsentieren möchtet.

 

Ach ja, den PCCaddie gibt es ja auch noch. Der PCCaddie gibt Zugriff auf Turniere und eure Handicapverwaltung. Nicht schlecht, oder?

 

Auf die Masse der Zockerspiele können und wollen wir hier nicht eingehen. Da hat jeder seine Einstellung und als Zocker auch seine Lieblingsspiele zur Freizeitgestaltung außerhalb des Platzes. Ob Golf oder Minigolf ist alles vorhanden. Falls Ihr hier auf der Suche seid, könnt ihr sicher in einer der zahlreichen Golf-Communitys Fragen stellen und die besten Tipps bekommen. Das gilt natürlich auch für weitere Apps.

 

Im Bereich der Gadgets und Geschenke möchten wir euch noch die Apps Wish und Joom ans Herz legen. Was hier die Golferin oder der Golfer zu einem günstigen Kurs erwerben kann, ist schon Hammer! Have a look!    

 

Ach ja, der Vollständigkeit halber sind Vorteile von WhatsApp – Gruppen noch zuz erwähnen. Habt ihr sicher selbst. Infos, Austausch und Verabredungen im Golfbereich ist das was wir wollen!

 

Haben wir Irgendetwas vergessen? Es gibt sicher noch unzählige Apps im Bereich von Klamotten, Technik, Fitness, Ernährung, Horoskope und was man sonst nicht noch so alles braucht. Scheut euch nicht, uns einen Tipp via Kommentar bei Facebook  zukommen zu lassen. So haben alle etwas davon.

 

Ansonsten viel Golfspaß mit euren Apps! Euer IYG-Team!


Training-Tools

Ihr seid motiviert und richtig hot auf den Saisonstart? Dann hilft euch natürlich allgemein das richtige Training. Was ist richtiges Training - wie und womit stelle ich das an? Natürlich ist die analysierte Runde auf dem Platz immer eine Option, aber gewisse Dinge möchte man einerseits verfeinern und andererseits den Touch justieren. Effektives Training auf den Übungsanlagen denkt Ihr euch -  und damit liegt ihr gar nicht so falsch. Wenn der Bedarf für euer Spiel klar formuliert feststeht (denkt bitte an das Trainingsbuch)kann man gezielt Übungen auswählen, die euch wirklich nach vorne bringen. Wählt bitte Übungen, die euch über erreichte Punkte etc. ein messbares Feedback geben, welches Ihr braucht. Entwerft einen Trainingsplan und schaut in eurem Fundus, welche Materialien euch zur Verfügung stehen oder welche ihr euch ggfs. durch Kauf oder Leihe besorgt.

 

Bei allen Spielereien die es heute auf dem Markt gibt, mögen wir es hier simpel und effektiv. Keep it simple - gerade passend für unseren Bedarf.

 

Kramen wir mal unsere Trainingstools zusammen und schauen, wie man sie einsetzen kann. Wir weisen darauf hin, dass es natürlich nur eine beispielhafte Aufzählung für uns ist. Es gibt noch viele weitere kreative Möglichkeiten, Gegenstände aus dem Golf- oder Privatbereich für euer Training zu nutzen. Öffnen wir mal unser Bag…..   

 

Tees

Abstecken von Zielkreisen oder Längenmarkierungen. Allgemein für Ausgangs- oder Zielpunkte. Einzeln und mittig hinter das Loch gesteckt auch Orientierungspunkt für Putts auf die Lochmitte.

 

Handtuch

Markiert z.B. gut die Landezone bei Chipübungen zwischen  der Lage des Balles und dem Zielpunkt. Ein weiterer Tipp mit dem Handtuch erwartet euch beim Headcover.

 

Münzen, Ballmarker, Chips, Marken

Ähnlich wie Tees einsetzbar zum Markieren von Zielkreisen, Korridoren und Startpunkten. 

 

Ausrichtungsstäbe

Ausrichtungsstäbe gibt es in unterschiedlichen Längen und sind vielseitig einsetzbar. Meist überprüfen wir auf der Range die wichtige Ausrichtung für einen Schlag mit Holz oder Eisen. Für Putt- und Chipübungen sollte diese Ausrichtungshilfe ebenfalls angewendet werden. Mit zwei Sticks lassen sich

 

Korridore bauen, durch die ein Schlägerkopf gespielt wird oder ein Ball zB. rollen muss. Stäbe lassen sich aus super als Begrenzung hinter das Loch legen, um für die Längenkontrolle ein zu langes Ausrollen anzuzeigen. Wie ihr aus einem IYG-Puttingartikel wisst, lässt sich durch Markierungen auf einem Ausrichtungsstab auch wunderbar die Längenkontrolle trainieren. Nicht mein Ding, aber ebenfalls möglich ist das schräge einstecken vor einem Trainingsball auf einem Rasenabschlag. Der vorgegebene und an den Schläger angepasste Winkel lässt das Training der Schwungebene zu.  

 

Laser

Ein Laser kann euch extrem bei der Längenkontrolle auf der Range helfen. Lasert eure Ziele aus und erfahrt die tatsächlichen Längen der Ziele oder Markierungen. Denkt unterm Strich daran, dass Rangebälle in der Regel kürzer fliegen, aber wenn ihr ab und an eine alte Murmel opfert, werdet ihr den Unterschied sicher bemerken. Verschiedene Schläger und verschiedene Rückschwunglängen führen zu unterschiedlichen Flugweiten. Gut, dass Ihr ein Trainingsbuch führt ;-)

Puttingmatte

Eine Puttingmatte ist Gold wert. Besonders in der Off-Season. Mit einer Puttingmatte lassen sich die Putt-Skills und Feinheiten stetig trainieren. Auch Änderungen oder Experimente mit Griff oder allgemein der Ansprechposition lassen jederzeit einüben. Wem eine Matte zu langweilig ist, denkt sich Spiele aus, in denen eine bestimmte Punktzahl erreicht werden soll. Wer sich hier  stetig eine bestimmte Puttroutine und eine bestimmte Ansprechposition aneignet, wird von den Automatismen auf den Grüns profitieren.

 

Zimmerloch

 So ein Zimmerloch für die Puttingmatte oder den Teppich ist ebenfalls Gold wert. Mit einem Zimmerloch aus Gummi ist nicht nur die Zielgenauigkeit, sondern auch das richtige Tempo; analog Längenkontrolle gefordert.

 

Lego

Mit den günstig zu erhaltenen Lego-Duplo-Steinen, baut Ihr euch eure Ziele selbst. Für Zielgenauigkeit steckt ihr den zu treffenden Eingang einfach enger und erhaltet Feedback, ob das Ziel optimal getroffen wurde oder nicht. Auch andere kreative Spielereien sind in der heimischen Putting-Arena erlaubt. Vorsicht ist geboten, wenn ihr eure Kinder beklaut. Die merken alles :-)

 

Leere Ballschachtel

Mit einer leeren Ballschachtel  kann man wunderbar Drives trainieren. Legt die Ballschachtel etwa zwei Schlägerkopfbreiten vor den aufgeteeten Ball und schlagt den Driver, so wie es sein soll. Wenn ihr den Schlägerkopf in der richtigen Aufwärtsbewegung führt, wird der Ball gespielt, ohne die Schachtel zu treffen.

 

Handschuh

Ein (alter) Handschuh hilft uns bei der Findung des richtigen Griffs. Malt mit Edding die richtigen Hilfslinien auf die Innenseite des Handschuhs, um den Griff immer wieder richtig in der Hand zu platzieren. Wenn ihr kein Muster habt, ist euer Pro euch sicher behilflich, die Linien korrekt einzuzeichnen. Ein weiterer Tipp mit dem Handschuh erwartet euch beim Headcover.

 

Stift / Schablone

Mit einem Stift / Edding kann man eine Menge anstellen. Wir empfehlen, einen Trainingsball zum Putten auf seinem Äquator zu markieren. Die Linie hilft euch den Roll des Balles zu verfolgen und nach einer korrekten Ausrichtung sich das richtige treffen des Balles anzeigen zu lassen. Eiert die Linie, habt ihr Arbeit vor euch. Die Linien sind auch im Wettspiel erlaubt. Mit Ihnen markiert ihr die Startrichtung der Puttlinie.

Einen Bleistift könnt ihr auch am Handrücken in den Handschuh stecken. Beim Schwung gibt es sofort Feedback, wenn sich die Handgelenke winkeln. Probiert es mal aus.    

 

Headcover

Kennt Ihr die Übung einen Schwung mit unter den Armen eingeklemmten Headcovern zu üben? Das Einklemmen führt zu den richtigen Armwinkeln in der Ansprechposition, die nachher natürlich aufgegeben werden und die Headcover fallen lassen. Dies erfordert sicher etwas Konzentration und Gewöhnung, wird eurem Spiel aber gut tun.

Beim Chip oder Pitch bewirkt das Headcover unterm rechten Unterarm, dass sich die Arme nicht vom Körper lösen und zu früh starten, sondern gleichmäßig mit dem Oberkörper rotieren. Kleiner Hinweis noch am Rande.

Die abgebildete Driverhaube ist nur beispielhaft und in Realität etwas zu groß. Kleinere Hybridhauben sind schon etwas besser. Ein zusammengerolltes Handtuch oder ein Handschuh gehen ebenfalls. 

 

Pitchgabel

Eine Pitchgabel repariert nicht nur Pitchmarken, sondern markiert auch Bereiche. Hinter das Loch gesteckt, seht ihr z.B. bei kurzen Putts, ob der Ball mittig auf die Pitchgabel zuläuft. 

Trainingsbuch

Das Trainingsbuch haben wir hier bereits mit einem eigenen Artikel in der Rubrik > Training allgemein < bedacht. Hier brauchen wir nicht mehr separat auf die Vorteile eingehen.

 

Bälle

Mit Bällen lässt sich so einiges anfangen. Bälle als Zielaufbau oder Korridor können für die Markierung spezieller Übungen förderlich sein. Spezielle Puttübungen wie Tic-Tac-Toe benötigen ebenfalls einige Bälle. Allgemein raten wir dazu an, Übungen nur mit einem Ball zu machen. Puttet keine Ballröhre leer, denn auf den Grüns habt ihr auch nur einen Versuch. Gut, wenn es die Übung erfordert, nehmt schon mal 2-3 Bälle mehr, aber denkt immer dran, was ihr bezwecken möchtet und wie effektiv die Übung ist. Der einzelne Ball richtet eure Konzentration auf den einen Versuch, den ihr auch auf der Runde habt. 

 

Letztendlich seid kreativ und haltet die Augen und Ohren zu euren Gunsten offen. Es kann nicht schaden, den Pro eures Vertrauens zu einer Übung oder genauen Durchführung (z.B. Markierung des Handschuhs) zu befragen oder eine Trainingseinheit mit Ihm zu nehmen. Bei aller Kreativität kommt es auf die Genauigkeit der Durchführung an. Diese braucht ihr, um effektiv zu sein.

 

Tolle Übungen gibt es auch im Buch „Mein Golftraining“, welches wir hier auch schon separat vorgestellt haben.  Erinnert Ihr euch? Nun aber viel Spaß, eure Bags nach Trainingsutensilien zu durchforsten und eure speziellen Baustellen in Angriff zu nehmen. Euer IYG-Team

 


Drivertest Fazit Srixon Z 565

Martin mit dem Srixon Z565
Martin mit dem Srixon Z565

Gentleman, choose your Weapons! Die Golfpost veranstaltete im Sommer einen schönen Produkttest. Gestestet werden sollte der von den amerikanischen Produkttestern von MyGolfSpy  als „Most Wanted Driver 2017“ deklarierte Driver. Der Srixon Z565 von Srixon wurde hier und bereits in anderen Magazinen sehr lobend erwähnt. Gerade Callaway und TaylorMade sind derzeit mit starken Modellen wie der Epic oder M1/M2-Serie unterwegs. Hier wurde nun das Top-Modell von Srixon getestet; und zwar von Amateuren. Martin war einer dieser Amateure, die glücklicherweise ausgelost worden sind und so durften sich 5 Amateure mit Handicaps von -12,9 bis -32 daran machen den Z565 auf Herz und Nieren zu prüfen.

 

Die wichtigen Punkte waren mit Sound, Design, Fehlerverzeihung und Performance vorgegeben. Warum diese? Weil das Ohr und das Auge mithört, bzw. isst. Wir kennen vielleicht den Sound bei einem Drive, der bei uns Unbehagen auslöst oder ein Kopfdesign, welches wenig vertrauenswürdig erscheint. Mit solchen Knüppeln lässt sich kein Blumentopf gewinnen. Ich kann mich noch an das (sorry) unschöne Pling des TM R11 Drivers erinnern. Hätte ich allein wegen des Sounds nie ins Bag gesteckt. Gerade bei Drivern ein wichtiger Punkt. Optik ist klar.

 

Man muss seine Schläger optisch mögen, damit Sie Ihre Leistung voll entfachen können.

 

Ganz ganz wichtig ist die Fehlerverzeihung für Amateure. Die modernen Driver werden immer besser. Aber es gibt Modelle, die nicht ganz saubere Treffer gut kompensieren und Länge bzw. Richtung nicht ganz so schlecht aussehen lassen. Sowas wollen wir alle! Viele Modelle können das gut. Einige können das Besser! Mit der Performance ist die stimmige Leistung des Gesamtpaketes gemeint, die der Driver auf das Fairway bringt.  Diese Kriterien hatte Martin unter die Lupe genommen und folgendes dazu festgehalten:

 

„Der Srixon Z565 ist ein Driver in klassisch-schlankem Look und glänzt mit hochwertiger Verarbeitung. Die dezente Farbgebung des Kopfes in Schwarz mit Chromapplikationen wirkt zeitlos und elegant. Einen Farbakzent setzt der bronzefarbene Schaft und verleiht dem Z565 ein stimmiges Gesamtbild.

 

Die Performance des Drivers ist hervorragend und hat voll überzeugt. Knackige Treffmomente und sehr gute Schlaglängen machen den Srixon Z565 zum geliebten Begleiter und schaffen Selbstvertrauen auf dem Abschlag. Sweetspottreffer erzeugen einen angenehm satten Sound, ohne dabei zu aufdringlich bzw. zu laut zu sein."

 

In der Benotung (bis max. 5 Punkte) gab Martin dem Driver folgende Punktzahlen:

 

Sound 5 von 5

 

Design 5 von 5

 

Fehlerverzeihung 4 von 5

 

Performance 5 von 5

 

Gute Noten also für Srixons Driver Top-Modell.  Das Schöne ist, dass er auch für höhere und mittlere Handicapper eine echte Option ist. Der Driver ist einstellbar, in verschiedenen Lofts zu bekommen und die Schaftoptionen vielfältig. Wer sich diese Waffe gönnen möchte, sollte nicht am Fitting sparen. Nur so kann der richtige Schaft gefunden werden, mit dem der Spieler seinen Drive gut und lang auf das Fairway bringen kann.

 

Hier noch ein paar Anmerkungen zur Optik. Die Optik ist ein wichtiger Faktor für einen guten Golfschlag. Ihr habt alle einmal Keulen in der Hand gehabt, die irgendwie besser ausgesehen haben als Andere. Damit fühlt man sich wohler und ist eher in der Lage – Der Kopf spielt ja mit – einen guten Schlag zu produzieren. Auch ich stehe persönlich auf ein eher schlichteres schwarzes Driverdesign mit wenig Spielereien. Modelle mit anderen Farben oder irgendwelchen Linien auf dem Kopf z.B. sagen mir persönlich nicht so zu. Aber da ist ja jeder Anders. Mein Z545 ist ebenfalls ein Driver mit sehr schönem und schlichten Design und einem tollen Gesamtpaket.

 

Martin war also als Tester voll überzeugt! Der Z565 ist eine absolute Waffe, an der (fast) jeder Amateur Spaß haben wird. Irgendwo muss das Prädikat „Most Wanted Driver“ ja auch zustande kommen. Wir empfehlen wie immer, sich auf einem Demotag oder in einem Fittingcenter sich selbst ein Bild zu machen. Sicher ist, dass nur ein passender Schaft den Driver zu „eurem“ Driver machen würde. Aber das wisst Ihr schon! Also ich werde auch mal sehen, wo ich den Driver demnächst rocken kann. Inspiration kann man ja nie genug haben! C      

 


Utility Iron - Die Höllenmaschine

 

Heute wollen wir uns mal die Utility Eisen, auch im Volksmund bekannt als Driving-Irons ansehen. Der Begriff Driving Iron ist eigentlich ein Relikt aus vergangenen Tagen, als die Materialentwicklung eine Hybrid-Lösung für den Abschlag suchte. Driver und ganz lange Eisen waren schwer zu spielen, also entwickelte man einen Schläger, der vom Tee ordentlich Länge machen konnte und einfacher zu spielen war als z.B. ein Eisen 3.  Heutzutage hat der Begriff Driving Iron eigentlich ausgedient. Aufgrund der Entwicklung bei Schäften und Köpfen wurde die Spielbarkeit enorm gesteigert, so dass der Schläger nicht nur vom Tee gute Dienste leistet. Mit den modernen Eigenschaften lässt sich ein Utility auch besser vom Fairway spielen als unser Eisen 3- Beispiel. Utility ist deshalb heutzutage auch die korrekte Bezeichnung für diesen Funktionsschläger. Ein echtes Werkzeug halt. Natürlich gibt es die Utilitys nicht nur in unterschiedlichen Schaft- sondern auch Loftvarianten 2, 3 oder 4  mit z.B. 18°, 20° oder 23,5°. So kann jeder Spieler seine gewünschten Komponenten zusammenstellen. Aufgrund der Schaftlänge sind die Utilitys vom vorderen Fuß zu spielen und erzeugen einen langen, flacheren Ballflug. Ein Ultility-Iron ist möglicherweise für euch eine ideale Ergänzung im Bag?! Ihr solltet es auf jeden Fall auf einem Demotag einmal testen! Viel Spaß dabei! C  

 

Ein etwas älteres Modell. Der Cleveland LDI.
Ein etwas älteres Modell. Der Cleveland LDI.

Drivertest Srixon Z565

 

Der folgende Bericht ist mein Zwischenfazit zum Drivertest des Srixon Z 565! Die GolfPost hatte Spieler gesucht, die den "565" testen und davon berichten. Meine  Bewerbung wurde angenommen und ich einer der glücklichen Tester, die den Driver unter die Lupe nehmen durften. Hier möchte ich euch in der Materialecke mein kurzes  Zwischenfazit nicht vorenthalten. Ein längerer Abschlußbericht wird natürlich auch noch folgen.

 

Viel Spaß dabei! M

 

Zwischenfazit nach nunmehr fast 3 Wochen Drivertest:

 

 

Der Srixon Z 565 fühlt sich sehr gut an und der Stiff-Schaft bringt bei meiner Schlägerkopfgeschwindigkeit ...von 95 - 99 mph sehr gute Ergebnisse. Durch den Loft von 10,5 Grad erreicht der Ball eine gute Flughöhe, ohne dabei übermäßig hoch zu steigen. Was mir besonders auffällt, ist die geringe Streuung. Selbst bei leicht überpowerten Schlägen mit etwas über 102-103 mph lässt sich der Schläger gut kontrollieren. Die Treffmomente fühlen sich knackig an und die Energieübertragung auf den Ball ist konstant gut bei Smashfaktoren zwischen 1,43 und 1,49.

 

 

Bei Hacken- oder Spitzentreffern erzielt der Z 565 noch gute Weiten und auch die Streuung hält sich dabei in Grenzen. Somit geht der Punkt Fehlerverzeihung deutlich an Srixon, denn als Durchschnittsspieler mit HCP -18 kann ich so auch gute Ergebnisse erzielen ohne immer den Sweetspot treffen zu müssen. Dabei spürte ich von Anfang an, wo ich den Ball getroffen habe. Auch bei schlechten Treffern ist der Ballkontakt nie unangenehm. Ich spiele den Driver bisher auf neutraler Position.

 

 

#golfpost
#golfpostprodukttester
#golfpostcommunity

 

#srixoneurope
#z565
#srixondriver

 

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https://www.facebook.com/SrixonEurope/

 


Balltest, Teil 1

Quelle: Srixon
Quelle: Srixon

Nachdem ich die ersten 3 Jahre als Golfer alle Bälle gespielt habe, die mir zwischen die Finger gekommen sind, so soll sich dies in der kommenden Saison ändern.

 

Die letzten Jahre habe ich viele Bälle verloren, ich vermute ebenso viele gefunden, wobei ich eher nicht der Gattung "Jäger und Sammler" angehöre. So kam es vor, das mal ein Lakeball Titleist ProV1 vom Tee im See verschwand und anschließen ein 2-Peace Pinnacle gedroht wurde. Für meinen Geldbeutel waren die gemischten AA Bälle vom Online-Marktplatz in Ordnung und ich vermute, das bei Runden deutlich über 100 Schlägen auch ein besserer Ball keine Vorteile gebracht hätte. 

 

Nun strebe ich aber nach Runden von deutlich unter 90 und es ist an der Zeit sich einmal über das Thema Ball Gedanken zu machen. Die noch rumliegenden Lakeballs (es sind bestimmt noch ca. 200 Stück) werden im kommenden Winter sicher ihren Dienst tun, aber in der Saison verspreche ich mir nun schon Vorteile von einem Einheitsball. Wieso ist das so?

 

Nun, ich denke, dass sich beim Putten und Chippen eventuell auch beim Pitchen ein Gefühl für einen Ball einstellt, welches mehr Konstanz vermittelt und auch Vertrauen schafft. Zudem sehe ich Vorteile darin, zu wissen wie sich der Ball aus gewissen Entfernungen verhält und den Spin berechenbar zu kennen.

 

Unterschiedliches Verhalten beim langen Spiel, Drives oder Transportschlägen vernachlässige ich bewusst, da mir hier 5 Meter weniger oder 10 Meter mehr eher nicht viele Vorteile bringen. Dafür ist mein Spiel noch nicht gut genug, so dass ich vermutlich daraus keinen Vorteil ziehen könnte. Im kurzen Spiel sieht das sicher ganz anders aus, aber genug der Vorreden, kommen wir zur Sache!

 

Worin unterscheiden sich die Bälle eigentlich? Nach ein wenig Recherche tauchen dabei mehrere Eigenschaften immer wieder auf:

 

Aufbau (1-Piece, 2-Piece, 3-Piece, Multilayer)

Spin (Vorteil/Nachteil)

Kompression 60-105

Material der äußeren Hülle (Ionomer oder Urethane) 

Dimples

 

Auf die einzelnen Komponenten gehen wir später noch einmal ein! 

 

Ich habe mich nun entschieden folgende Bälle ausgiebig zu testen:

Mizuno JPX

Bridgestone e7

Srixon AD333

Titleist ProV1

Srixon Z-Star und Z-Star VX 

Vice Pro

 

Jeder Ball wird in den Trainings bei Pitch, Chip & Putt getestet. Entscheiden wird das Gefühl, welches ich für den Ball bekomme. 

 

Ich habe mich bewusst auf Bälle konzentriert die relativ viel Spin generieren. Der Grund ist recht einfach: mein Heimatclub hat im Sommer sehr harte Grüns die nicht so gut "beißen". Aber auch auf anderen Plätzen möchte ich, dass der Ball beim anspielen der Grüns schnell liegen bleibt. (MH)

 

Ist die Ballkomponente für euch immer noch ein Buch mit sieben Siegeln? Welche Vorteile könnte es haben, immer den gleichen Ball zu spielen? Bleibt im wahrsten Sinne des Wortes am Ball, erfahrt mehr über Martins Ball-Test im nächsten Teil und INSPIRE your GOLF!

Quelle: Srixon
Quelle: Srixon