Materialecke


 

Golf und sein Material sind seit jeher unzertrennlich miteinander verbunden. Es gibt unzähliges Material in unterschiedlichen Preisklassen und von den verschiedensten Firmen. Eisen, Driver, Putter, Wedges, Bälle und viel Zubehör. Klar, dass da einem der Überblick verloren gehen kann. Wieviel braucht man und was ist angemessen für mich? Wir tauchen hier in der Materialecke nach einigen Hinweisen und Inspirationen, die auch wir gut gebrauchen können. Übrigens, in den weiteren Menüpunkten erfahrt Ihr, was und warum wir im Bag haben. Schaut mal vorbei!



Drivertest Fazit Srixon Z 565

Martin mit dem Srixon Z565
Martin mit dem Srixon Z565

Gentleman, choose your Weapons! Die Golfpost veranstaltete im Sommer einen schönen Produkttest. Gestestet werden sollte der von den amerikanischen Produkttestern von MyGolfSpy  als „Most Wanted Driver 2017“ deklarierte Driver. Der Srixon Z565 von Srixon wurde hier und bereits in anderen Magazinen sehr lobend erwähnt. Gerade Callaway und TaylorMade sind derzeit mit starken Modellen wie der Epic oder M1/M2-Serie unterwegs. Hier wurde nun das Top-Modell von Srixon getestet; und zwar von Amateuren. Martin war einer dieser Amateure, die glücklicherweise ausgelost worden sind und so durften sich 5 Amateure mit Handicaps von -12,9 bis -32 daran machen den Z565 auf Herz und Nieren zu prüfen.

 

Die wichtigen Punkte waren mit Sound, Design, Fehlerverzeihung und Performance vorgegeben. Warum diese? Weil das Ohr und das Auge mithört, bzw. isst. Wir kennen vielleicht den Sound bei einem Drive, der bei uns Unbehagen auslöst oder ein Kopfdesign, welches wenig vertrauenswürdig erscheint. Mit solchen Knüppeln lässt sich kein Blumentopf gewinnen. Ich kann mich noch an das (sorry) unschöne Pling des TM R11 Drivers erinnern. Hätte ich allein wegen des Sounds nie ins Bag gesteckt. Gerade bei Drivern ein wichtiger Punkt. Optik ist klar.

 

Man muss seine Schläger optisch mögen, damit Sie Ihre Leistung voll entfachen können.

 

Ganz ganz wichtig ist die Fehlerverzeihung für Amateure. Die modernen Driver werden immer besser. Aber es gibt Modelle, die nicht ganz saubere Treffer gut kompensieren und Länge bzw. Richtung nicht ganz so schlecht aussehen lassen. Sowas wollen wir alle! Viele Modelle können das gut. Einige können das Besser! Mit der Performance ist die stimmige Leistung des Gesamtpaketes gemeint, die der Driver auf das Fairway bringt.  Diese Kriterien hatte Martin unter die Lupe genommen und folgendes dazu festgehalten:

 

„Der Srixon Z565 ist ein Driver in klassisch-schlankem Look und glänzt mit hochwertiger Verarbeitung. Die dezente Farbgebung des Kopfes in Schwarz mit Chromapplikationen wirkt zeitlos und elegant. Einen Farbakzent setzt der bronzefarbene Schaft und verleiht dem Z565 ein stimmiges Gesamtbild.

 

Die Performance des Drivers ist hervorragend und hat voll überzeugt. Knackige Treffmomente und sehr gute Schlaglängen machen den Srixon Z565 zum geliebten Begleiter und schaffen Selbstvertrauen auf dem Abschlag. Sweetspottreffer erzeugen einen angenehm satten Sound, ohne dabei zu aufdringlich bzw. zu laut zu sein."

 

In der Benotung (bis max. 5 Punkte) gab Martin dem Driver folgende Punktzahlen:

 

Sound 5 von 5

 

Design 5 von 5

 

Fehlerverzeihung 4 von 5

 

Performance 5 von 5

 

Gute Noten also für Srixons Driver Top-Modell.  Das Schöne ist, dass er auch für höhere und mittlere Handicapper eine echte Option ist. Der Driver ist einstellbar, in verschiedenen Lofts zu bekommen und die Schaftoptionen vielfältig. Wer sich diese Waffe gönnen möchte, sollte nicht am Fitting sparen. Nur so kann der richtige Schaft gefunden werden, mit dem der Spieler seinen Drive gut und lang auf das Fairway bringen kann.

 

Hier noch ein paar Anmerkungen zur Optik. Die Optik ist ein wichtiger Faktor für einen guten Golfschlag. Ihr habt alle einmal Keulen in der Hand gehabt, die irgendwie besser ausgesehen haben als Andere. Damit fühlt man sich wohler und ist eher in der Lage – Der Kopf spielt ja mit – einen guten Schlag zu produzieren. Auch ich stehe persönlich auf ein eher schlichteres schwarzes Driverdesign mit wenig Spielereien. Modelle mit anderen Farben oder irgendwelchen Linien auf dem Kopf z.B. sagen mir persönlich nicht so zu. Aber da ist ja jeder Anders. Mein Z545 ist ebenfalls ein Driver mit sehr schönem und schlichten Design und einem tollen Gesamtpaket.

 

Martin war also als Tester voll überzeugt! Der Z565 ist eine absolute Waffe, an der (fast) jeder Amateur Spaß haben wird. Irgendwo muss das Prädikat „Most Wanted Driver“ ja auch zustande kommen. Wir empfehlen wie immer, sich auf einem Demotag oder in einem Fittingcenter sich selbst ein Bild zu machen. Sicher ist, dass nur ein passender Schaft den Driver zu „eurem“ Driver machen würde. Aber das wisst Ihr schon! Also ich werde auch mal sehen, wo ich den Driver demnächst rocken kann. Inspiration kann man ja nie genug haben! C      

 


Utility Iron - Die Höllenmaschine

 

Heute wollen wir uns mal die Utility Eisen, auch im Volksmund bekannt als Driving-Irons ansehen. Der Begriff Driving Iron ist eigentlich ein Relikt aus vergangenen Tagen, als die Materialentwicklung eine Hybrid-Lösung für den Abschlag suchte. Driver und ganz lange Eisen waren schwer zu spielen, also entwickelte man einen Schläger, der vom Tee ordentlich Länge machen konnte und einfacher zu spielen war als z.B. ein Eisen 3.  Heutzutage hat der Begriff Driving Iron eigentlich ausgedient. Aufgrund der Entwicklung bei Schäften und Köpfen wurde die Spielbarkeit enorm gesteigert, so dass der Schläger nicht nur vom Tee gute Dienste leistet. Mit den modernen Eigenschaften lässt sich ein Utility auch besser vom Fairway spielen als unser Eisen 3- Beispiel. Utility ist deshalb heutzutage auch die korrekte Bezeichnung für diesen Funktionsschläger. Ein echtes Werkzeug halt. Natürlich gibt es die Utilitys nicht nur in unterschiedlichen Schaft- sondern auch Loftvarianten 2, 3 oder 4  mit z.B. 18°, 20° oder 23,5°. So kann jeder Spieler seine gewünschten Komponenten zusammenstellen. Aufgrund der Schaftlänge sind die Utilitys vom vorderen Fuß zu spielen und erzeugen einen langen, flacheren Ballflug. Ein Ultility-Iron ist möglicherweise für euch eine ideale Ergänzung im Bag?! Ihr solltet es auf jeden Fall auf einem Demotag einmal testen! Viel Spaß dabei! C  

 

Ein etwas älteres Modell. Der Cleveland LDI.
Ein etwas älteres Modell. Der Cleveland LDI.

Drivertest Srixon Z565

 

Der folgende Bericht ist mein Zwischenfazit zum Drivertest des Srixon Z 565! Die GolfPost hatte Spieler gesucht, die den "565" testen und davon berichten. Meine  Bewerbung wurde angenommen und ich einer der glücklichen Tester, die den Driver unter die Lupe nehmen durften. Hier möchte ich euch in der Materialecke mein kurzes  Zwischenfazit nicht vorenthalten. Ein längerer Abschlußbericht wird natürlich auch noch folgen.

 

Viel Spaß dabei! M

 

Zwischenfazit nach nunmehr fast 3 Wochen Drivertest:

 

 

Der Srixon Z 565 fühlt sich sehr gut an und der Stiff-Schaft bringt bei meiner Schlägerkopfgeschwindigkeit ...von 95 - 99 mph sehr gute Ergebnisse. Durch den Loft von 10,5 Grad erreicht der Ball eine gute Flughöhe, ohne dabei übermäßig hoch zu steigen. Was mir besonders auffällt, ist die geringe Streuung. Selbst bei leicht überpowerten Schlägen mit etwas über 102-103 mph lässt sich der Schläger gut kontrollieren. Die Treffmomente fühlen sich knackig an und die Energieübertragung auf den Ball ist konstant gut bei Smashfaktoren zwischen 1,43 und 1,49.

 

 

Bei Hacken- oder Spitzentreffern erzielt der Z 565 noch gute Weiten und auch die Streuung hält sich dabei in Grenzen. Somit geht der Punkt Fehlerverzeihung deutlich an Srixon, denn als Durchschnittsspieler mit HCP -18 kann ich so auch gute Ergebnisse erzielen ohne immer den Sweetspot treffen zu müssen. Dabei spürte ich von Anfang an, wo ich den Ball getroffen habe. Auch bei schlechten Treffern ist der Ballkontakt nie unangenehm. Ich spiele den Driver bisher auf neutraler Position.

 

 

#golfpost
#golfpostprodukttester
#golfpostcommunity

 

#srixoneurope
#z565
#srixondriver

 

https://www.facebook.com/GolfPost/
https://www.facebook.com/SrixonEurope/

 


Balltest, Teil 1

Quelle: Srixon
Quelle: Srixon

Nachdem ich die ersten 3 Jahre als Golfer alle Bälle gespielt habe, die mir zwischen die Finger gekommen sind, so soll sich dies in der kommenden Saison ändern.

 

Die letzten Jahre habe ich viele Bälle verloren, ich vermute ebenso viele gefunden, wobei ich eher nicht der Gattung "Jäger und Sammler" angehöre. So kam es vor, das mal ein Lakeball Titleist ProV1 vom Tee im See verschwand und anschließen ein 2-Peace Pinnacle gedroht wurde. Für meinen Geldbeutel waren die gemischten AA Bälle vom Online-Marktplatz in Ordnung und ich vermute, das bei Runden deutlich über 100 Schlägen auch ein besserer Ball keine Vorteile gebracht hätte. 

 

Nun strebe ich aber nach Runden von deutlich unter 90 und es ist an der Zeit sich einmal über das Thema Ball Gedanken zu machen. Die noch rumliegenden Lakeballs (es sind bestimmt noch ca. 200 Stück) werden im kommenden Winter sicher ihren Dienst tun, aber in der Saison verspreche ich mir nun schon Vorteile von einem Einheitsball. Wieso ist das so?

 

Nun, ich denke, dass sich beim Putten und Chippen eventuell auch beim Pitchen ein Gefühl für einen Ball einstellt, welches mehr Konstanz vermittelt und auch Vertrauen schafft. Zudem sehe ich Vorteile darin, zu wissen wie sich der Ball aus gewissen Entfernungen verhält und den Spin berechenbar zu kennen.

 

Unterschiedliches Verhalten beim langen Spiel, Drives oder Transportschlägen vernachlässige ich bewusst, da mir hier 5 Meter weniger oder 10 Meter mehr eher nicht viele Vorteile bringen. Dafür ist mein Spiel noch nicht gut genug, so dass ich vermutlich daraus keinen Vorteil ziehen könnte. Im kurzen Spiel sieht das sicher ganz anders aus, aber genug der Vorreden, kommen wir zur Sache!

 

Worin unterscheiden sich die Bälle eigentlich? Nach ein wenig Recherche tauchen dabei mehrere Eigenschaften immer wieder auf:

 

Aufbau (1-Piece, 2-Piece, 3-Piece, Multilayer)

Spin (Vorteil/Nachteil)

Kompression 60-105

Material der äußeren Hülle (Ionomer oder Urethane) 

Dimples

 

Auf die einzelnen Komponenten gehen wir später noch einmal ein! 

 

Ich habe mich nun entschieden folgende Bälle ausgiebig zu testen:

Mizuno JPX

Bridgestone e7

Srixon AD333

Titleist ProV1

Srixon Z-Star und Z-Star VX 

Vice Pro

 

Jeder Ball wird in den Trainings bei Pitch, Chip & Putt getestet. Entscheiden wird das Gefühl, welches ich für den Ball bekomme. 

 

Ich habe mich bewusst auf Bälle konzentriert die relativ viel Spin generieren. Der Grund ist recht einfach: mein Heimatclub hat im Sommer sehr harte Grüns die nicht so gut "beißen". Aber auch auf anderen Plätzen möchte ich, dass der Ball beim anspielen der Grüns schnell liegen bleibt. (MH)

 

Ist die Ballkomponente für euch immer noch ein Buch mit sieben Siegeln? Welche Vorteile könnte es haben, immer den gleichen Ball zu spielen? Bleibt im wahrsten Sinne des Wortes am Ball, erfahrt mehr über Martins Ball-Test im nächsten Teil und INSPIRE your GOLF!

Quelle: Srixon
Quelle: Srixon