Dr. Bob Rotella`s Mentalbibel


(c) Bob Rotella, YouTube
(c) Bob Rotella, YouTube

Dr. Bob Rotella ist ein renomierter Sportpsychologe und Autor einiger superguter Golf-Mentalbücher. Viele Tour-Professionals nehmen seine Hinweise ernst und seine Dienste in Anspruch. In seinem Buch >Golf is not a Game of Perfect< gibt er zusammenfassend die wichtigsten Mentaltipps preis. Für uns ist dies wie eine Bibel für das Mentalspiel und Grund genug, eine Buchvorstellung mal anders vorzunehmen. Wir nennen den Beitrag Dr. Bob Rotella`s Mentalbibel. Lest hier seine Tipps in sechs Teilen mit einem Versuch unserer Auslegung. Viel Spaß und Erfolg!  



Teil 6/6

§ 31

Mut ist eine notwendige Qualität bei allen Champions.  Aber ein Athlet kann nicht mutig sein, ohne zuerst Angst zu haben.

 

IYG: Mut ist in jeder Sportart eine herausragende Eigenschaft. Psychologisch gesehen ist die bewusste Wahrnehmung seines Mutes mit der vorherigen Wahrnehmung von Angst oder Respekt notwendig. Nur so können wir uns steuern, bewusst mutig zu sein.

 

§32

Im Sport ist die schlechte Nachricht für den heutigen Champion, dass morgen ein neuer Tag ist, wenn der Wettbewerb von vorne beginnt.  Aber es sind die guten Nachrichten für alle anderen.

 

 

 

IYG: Nach der Runde ist vor der Runde. Was heute gut läuft, kann morgen schon wieder anders aussehen. Auch umgekehrt. Dies muss man als „Gewinner“, aber auch als „Verlierer“ beachten. Das Wissen um diesen Umstand beruhigt und verschafft Sicherheit.

 

§33

Auf dem Platz müssen Golfer das Vertrauen eines Champions haben.  Aber abseits des Platzes  müssen sich die Champions daran erinnern, dass sie nicht wichtiger sind als alle anderen!

 

IYG: Unbändiges Selbstvertrauen ist elementar für gutes Golf. Dies sollte aber nicht dazu führen, abseits des Platzes die gleiche „innerliche Arroganz“ auszuleben und andere damit vor den Kopf zu stoßen.

 

Fazit:

Um es zum Abschluss kurz zu machen. Dieser Input mit den insgesamt 33 Punkten hat es in sich. Versucht, diese Punkte zu verinnerlichen, schreibt die für euch relevantesten Punkte heraus. Verinnerlicht diese in Ruhe und versucht diesen Input in euer Unterbewusstsein zu bekommen. Auf dem Platz helfen kleine Reminder an euch selbst mit Stichworten oder kurzen Botschaften. Mentalspiel ist ein Weg mit Höhen, Tiefen und vor allem geistiger Arbeit. Mentalspiel ist kein Voodoozauber, sondern eigentlich solides Handwerk wie ein guter 20m-Putt. Beschäftigt euch mit Mentalspiel, denn hier könnt ihr Schläge einsparen. Scheut euch nicht davor, einige Mentalbücher zu lesen oder einen Mentalcoach aufzusuchen, um euch in diesem Bereich zu entwickeln! Egal, welche Spielstärke! Viel Erfolg und gutes Gelingen!      

 


Teil 5/6

§ 25

Geduld ist eine herausragende Tugend im Golf. Um sich zu verbessern, muss ein Golfer lernen, wie man auf Übung und gutes Denken wartet, um „Früchte“ zu tragen.

 

IYG: Geduld, Geduld, Geduld. Genauso wichtig wie Lage, Lage, Lage! Geduld ist eine Grundvoraussetzung, um sich nachhaltig zu verbessern. Gute Leistungen kann man nicht erzwingen. Sie kommen schneller, wenn man nicht ungeduldig auf sie wartet.

 

§ 26

In der Nacht kann ein Golfer seine Gedanken mit großen Erwartungen programmieren.  Aber er muss sie wegwerfen, wenn er auf das erste Tee geht.

 

IYG: Alle Vorbereitungen müssen am ersten Tee aus dem Kopf verschwinden. Der Kopf muss für den Golfschlag frei und nicht voller Gedanken sein.

 

§ 27

Auf dem ersten Abschlag darf ein Golfspieler nur zwei Dinge von sich erwarten.  Spaß zu haben und sich auf jeden Schuss richtig konzentrieren zu können/wollen/müssen.

 

IYG: Spaß und ausreichend Konzentration für jeden Schlag! Auf diese zwei Dinge soll sich ein Golfer am ersten Abschlag konzentrieren. Andere Erwartungshaltungen sind kontraproduktiv.

 

§ 28

Spieler mit guten Einstellungen überwachen ständig ihr Denken und fangen sich selbst, sobald es zu schwanken beginnt.

 

IYG: Mental ist es mit das Schlimmste, wenn negative Gedanken den Kopf bestimmen. Es gilt, die Gedanken zu steuern. Positive Gedanken zulassen, negative Gedanken abwehren. Die Wahrnehmung ist hier wichtig. Mentalspiel ist anspruchsvoll, weil man ständig auf der Hut vor seinen Gedanken sein muss und ebenso bereit sein muss zu kämpfen. 

 

§ 29

Ein guter Konkurrent / Golfer/ Wettbewerber lässt sich nie von einem anderen Spieler abbringen/ablenken.  Er könnte / sollte sich mit ihm für eine wichtige Runde freuen können.

 

IYG: Sportmanship ist wichtig! Während des Spiels muss einem das Tun oder Lassen des Mitbewerbers oder –spielers egal sein. Man konzentriert sich auf sich, honoriert aber seine ggfs. gute Leistung.  

 

§ 30

Die Qualität eines Golf-Trainings ist wichtiger als die Quantität, insbesondere für bessere Golfer.

 

Wenn ein Golfer sich entscheidet, an einem Wettspiel teilzunehmen, muss er daran glauben, dass er gewinnen kann.  Gewinner und Verlierer im Leben sind völlig selbstbestimmt / selbst verantwortlich , aber nur die Gewinner gestehen sich dies ein.

 

IYG: Gut trainieren ist wichtiger als viel trainieren! Darum sollte man immer genau überlegen, was man genau und wieviel macht. Effizienz ist hier wichtiger als stumpfe und nichtsbringende Wiederholungen.

 

Ein Turnierteilnehmer ist ein Wettkämpfer! Er muss antreten mit dem Glauben, gewinnen zu können. Auf dem Platz gewinnt oder verliert man aufgrund der eigenen Fähigkeit. 

 


Teil 4/6

§ 19

Ein Golfspieler sollte danach streben, lockerer, freier und selbstbewusster mit jedem Loch umzugehen. Dies wird der Tendenz entgegenwirken, gezwungener, vorsichtiger und zweifelhafter zu werden.

 

IYG: Es gibt gute Eigenschaften für gutes Golf und gegenteilig eher schlechte Eigenschaften. Wer versucht, die guten Eigenschaften zu leben, entfernt sich gleichzeitig von den Schlechten. Damit kann man bewusst die Voraussetzungen für gutes Golf schaffen.

 

§ 20

Zu vorsichtig sein, versuchen straff den Ball zu steuern wird wahrscheinlich eine Katastrophe verursachen.

 

IYG: So präzise die Vorbereitung auch gewesen ist, sollte man beim Schlag versuchen „loszulassen“ (nicht Schläger) und voll darauf vertrauen, dass der Schlag gut wird. Wer versucht, jedes Element des Schwungs zu steuern, wird scheitern.

 

§ 21

Gute Golfer gewinnen die Kontrolle über den Ball, indem sie das Gefühl haben, dass sie die Kontrolle aufgeben.

 

IYG: Die Fähigkeit eines guten Golfers besteht darin, Punkt 20 umzusetzen.

 

§ 22

Golfer brauchen selektive Erinnerungen, behalten die Erinnerung für  tolle Schläge  und vergessen dabei  Schlechte. Selektives Gedächtnis hilft einem Golfer, Vertrauen aufzubauen, wenn er Erfahrung und Skills dazu gewinnt.

 

IYG: Man sollte versuchen, seine schlechten Gedanken zu elemenieren und die guten Gedanken / Erinnerungen zu behalten. Wer diese Auswahl vornehmen kann, steuert seinen Kopf positiv. Dies ist eine gute Voraussetzung für gutes Golf!

 

§ 23

Golf ist ein Spiel, das von Menschen gespielt wird, deshalb ist es ein Spiel von/mit Fehlern. Erfolgreiche Golfer wissen, wie man auf Fehler reagiert.

 

IYG: Golf ist ein Fehlervermeidungsspiel. Je weniger Fehler passieren, desto besser spielt man Golf. Fehler passieren aber immer. Dies ist nicht zu verhindern. Es ist aber ein Unterschied, wie man als Golfer mit den unvermeidlich vorkommenden Fehlern umgeht. Guter Umgang -  Besseres Golf!

 

§24

Golfer müssen lernen, die Herausforderung zu lieben, wenn sie einen Ball ins Rough, in die Bäume/Büsche oder in den Sand schlagen.  Die Alternativen Wut, Angst, Jammern und Schummeln tun / sind (dem Spiel) nicht gut.

 

IYG: Golfer sollten jede Situation als Herausforderung ansehen. Egal, wie schlecht der Schlag war, lässt sich daraus mental noch eine positive Herausforderung formulieren. Beispiel: Getoppter kurzer Abschlag ins Semirough – Mal sehen, ob wir hier noch den Putt zum Par bekommen (oder ein Bogey schaffen….) Das Aufhalten an negativem Output ist kontraproduktiv! Und das wollen wir ja eigentlich nicht…..

 


Teil 3/6

§ 13

Ein Golfer muss lernen, den Prozess zu genießen, das kurze Spiel zu verbessern.

 

IYG: Es geht um eine gute Einstellung und Hingabe des Golfers bei der Verbesserung des kurzen Spiels. Wer Freude an der Entwicklung seines kurzen Spiels hat, wird davon profitieren.

 

§ 14

Die Haltung macht einen tollen Putter.

 

IYG: Putten ist Einstellungssache. Golfer mit einer guten Einstellung putten besser!

 

§ 15

Wenn sich die Ball-Striking-Skills verbessern, wird es eine (noch) größere Herausforderung, das Putten und das kurze Spiel zu lieben und ihm gegenüber eine positive Einstellung zu bewahren.

 

IYG: Putten und Kurzspiel sind eine größere Herausforderung zu verbessern als das Ball-Striking. Es ist wichtig demgegenüber eine gute Einstellung zu haben und zu behalten!

 

§ 16

Es ist wichtiger,  entschlossen  als korrekt zu sein, wenn man sich auf einen Golfschlag vorbereitet, insbesondere auf einen Putt.

 

IYG: Pfiffige Golf-Experten haben den Spruch schon mal so ähnlich bei Bernhard Langer gehört oder gelesen. Auch Rotella sagt dazu, dass Entschlossenheit wichtiger ist als Korrektheit, wenn man einen Schlag vorbereitet. Entschlossenheit ist allgemein und insbesondere beim Putten megawichtig! 

 

§ 17

Vertrauen ist entscheidend für gutes Golf. Vertrauen ist einfach die Summe der Gedanken, die Sie (über/in ) sich selbst haben.

 

IYG: Vertrauen ist das eigens produzierte Selbstbild. Wie denkt man über sich? Gutes Golf braucht ein gutes Vertrauen und somit gute Gedanken über ein positives Selbstbildnis.

 

 

 

§ 18

Ein Golfer kann die ersten paar Löcher, Schläge oder Putts nicht den Rest der Runde bestimmen lassen.

 

IYG: Ein Schlag ist in der Vergangenheit passiert und nicht mehr zu ändern. Es ist nur ein schlechter Schlag oder ein schlechtes Loch von vielen. Wer dies akzeptieren kann, verhindert, die negativen Gedanken auf die zukünftigen Schläge zu übertragen.

 


Teil 2/6

Weiter geht es mit Dr. Bob und dem 2. Teil unserer kleinen Mental-Serie! Wohl dosiert hoffen wir, dass wir alle besser damit arbeiten können. Wie gesagt, vom reinen Lesen wird man kein Mental-Meister, darum gilt es, mir den Ansätzen zu arbeiten, um diese bereits im Unterbewusstsein zu verankern und dort zu halten! Heute im 2. Teil also die Tipps 7-12! Good Luck!

 

§ 7

Ein Golfer muss sich in physikalischer Technik ausbilden, und dann lernen zu vertrauen, was er trainiert hat.

 

IYG: Wie oft haben wir dieses Szenario schon durch. Diesen Zweiklang von Technik/Training und Vertrauen/Anwendung. Der Schlüssel liegt beim Part „lernen zu vertrauen“, denn wir wissen, dass es in der Theorie oftmals einfacher ist, als in der Praxis.

 

 

§ 8

Bevor er einen Schlag spielt, muss ein Golfer seine Augen und Gedanken in das kleinste mögliche Ziel einschließen.

 

IYG: Der Aspekt Fokussierung spielt für einen guten Golfschlag eine wichtige Rolle. Es ist mental hilfreich das Ziel des Schlages so genau wie möglich zu focussieren. Also auf den Punkt zielen und nicht auf eine Fläche!

 

§ 9

Um konsequent zu scoren, muss ein Golfspieler konsequent denken. Eine solide, konstante Pre-Shot-Routine macht es noch einfacher.

 

IYG: Gutes Golfspiel braucht sichere, selbstbewusste und konsequente Entscheidungen. Wie , Womit schlage ich wohin in Stein gemeißelt. Die technische Unterstützung für dieses Golf ist eine immer gleiche und durchdachte Pre-Shot-Routine, die die Basis bildet.

 

§ 10

Der Zusammenhang zwischen gutem Denken und erfolgreichen Schlägen stimmt nicht 100% überein. Aber der Zusammenhang zwischen schlechtem Denken und erfolglosen Schlägen ist viel höher.

 

IYG: Gutes Denken führt zu gutem Golf. Schlechtes Denken führt noch schneller zu schlechtem Golf. Die Gedanken sind also ein ganz wichtiger Bestandteil und Indikator für unser Golf.

 

§ 11

Golfer müssen lernen, ihren Verstand zu verlassen, in der Gegenwart zu bleiben und ihren Focus auf den nächsten Schlag zu konzentrieren.

 

IYG: Der mental schwache Mensch hält sich zu viel in der Vergangenheit auf und schleppt, in diesem Fall beim Golf, zu viel Negatives mit in die Gegenwart. Sprich, er ärgert sich noch lange über einen schlechten Schlag oder ein schlechtes Loch. Gerade ein Golfer benötigt die Fähigkeit, diese Eigenschaft abzulegen, um sich auf den nächsten Schlag zu konzentrieren und sein bestes Golf zu spielen.

 

§12

Der Verlust der Konzentration bei vier oder fünf Schlägen pro Runde macht den Unterschied zwischen großartigem Golf und mittelmäßigem Golf aus.

 

IYG: Die Fähigkeit sich über eine ganze volle Runde konzentrieren zu können ist elementar. Schon das kleinste Nachlassen der Konzentration kostet die Schläge, die wir eigentlich hätten besser spielen können.

 

Teil 3 demnächst in diesem Kino!

 


Teil 1/6

“Wettkampf-Golf spielt sich vorwiegend zwischen den Ohren ab.” (Zit: Bobby Jones)

 

Wie Ihr alle wisst und wie wir schon öfter angesprochen haben, bringt es das Zitat von Bobby Jones auf den Punkt. Für uns Amateure braucht es nicht mal Wettkampf-Golf zu sein. Nein! Dass Golf überhaupt zwischen den Ohren gespielt wird sollte mittlerweile jedem bekannt sein. Das Werkzeug für dieses Spiel heißt nicht Putter, Driver oder Eisen 7 sondern Mentalspiel.

 

Wir huldigen hier in dieser folgenden Miniserie einen der absoluten Obergurus, dessen Buch wir hier schon einmal vorgestellt haben. „Der 15. Schläger“ ist als Mentalbuch mittlerweile sehr bekannt; und das zurecht! Etwas unbekannter ist ein Vorgängerbuch von Sportpsychologe Bob Rotella. „Golf is not a game of perfect“. In diesem Buch verfasste Rotella Grundsätze, die wie in Stein gemeißelt wie biblische Grundsätze des Mentalspiels wirken. Diese Grundsätze sind so elementar und die Essenz des Mentalspiels, dass damit Professionals gearbeitet haben und sich die für sie wichtigsten Grundsätze sogar ans Bag geheftet haben. Das IYG-Reminderbord lässt grüßen!

 

Wir finden diese Grundsätze ebenfalls so bedeutend, dass wir euch dieses Buch konzentriert über diese Grundsätze vorstellen möchten! Da es einige sind, stellen wir euch hier diese Grundsätze ganz entspannt Teilen vor. Nehmt es ernst, verinnerlicht es und versucht es umzusetzen.  Viel Spaß mit Bob Rotella und dem Output von „Golf is not a game of perfect”

 

§ 1

 

Eine Person mit großen Träumen kann große Dinge erreichen.

 

IYG: Großartiges Golf muss man innerlich / mental zulassen. Nur wer sich mutig seinen Visionen Raum gibt, etwas erreichen zu können, hat auch die Chance diese Dinge zu erreichen. Und das soll hier fantastisches Golf sein.  

 

§ 2

 

Menschen werden im Großen und Ganzen zu dem, was sie über sich selbst denken.

 

IYG: Das eigene Selbstbild ist ein zentraler Kernpunkt des Mentalspiels. Wer mental stark ist, denkt auch positiv über sich und hat keine Zweifel, ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

 

§ 3

 

Golfpotential hängt vor allem von der Einstellung ab, Geschick mit Wedges und Putter, und wie gut bzw. positiv ein Golfer denkt. Große Golfer sind einfach ganz einfache Menschen, die gut denken und außergewöhnliche Taten vollbringen.

 

IYG: Die Kernfaktoren für gutes Golf sind das Mental- und Kurzspiel mit Putter und Wedges. Gute Golfer sind im Grunde keine besonderen Menschen. Sie haben nur die Fähigkeit genau so positiv zu denken, wie es gutes Golf erfordert. 

 

§ 4

 

Freier Wille ist die größte Quelle eines Golfspielers von Stärke und Macht. Zu entscheiden, wie man denkt, ist eine entscheidende Fähigkeit.

 

IYG: Ihr denkt, Ihr habt beim Golf einen freien Willen? Das wäre schön, denn ganz so einfach ist es nicht. Die Fähigkeit frei zu denken bedeutet frei von Zwängen. Auch inneren Zwängen, die im Unterbewusstsein verankert sind. Erst, wenn man sich davon völlig frei machen kann, kommt man in die Richtung sein volles Potential auszuschöpfen.

 

§ 5

 

Golfer, die ihr Potenzial erkennen, kultivieren bzw. verinnerlichen in der Regel

 

die drei D`s:

 

Desire, Determination, Discipline (Verlangen, Entschlossenheit, Disziplin);

 

die drei P`s:

 

Persistence, Patience, Practice (Ausdauer, Geduld, Übung), und

 

die drei C`s:

 

Confidence, Concentration, Composure (Vertrauen, Konzentration, Gelassenheit)

 

IYG: Diese jeweils drei DPC`s  fassen die neun wichtigsten Schlagworte für mental erfolgreiches Golf. Wer an sich und seine Möglichkeiten glaubt, hat mit den o.g. Schlagworten meist kein Problem wie man so schön sagt. Beurteilt euch selbst mal ehrlich in diesen neun Bereichen, überlegt wo ihr steht und wie ihr in Richtung dieses Optimums kommt.   

 

§ 6

 

Es gibt keinen Golfspieler, der über seinen Kopf spielt. In einer heißen Phase zu sein, bedeutet nur  einen Blick auf das wahre Potenzial eines Golfers zu bekommen.

 

IYG: Man bewundert schnell Golfer, die eine absolut heiße Phase haben. Wo alles klappt. Die die unmöglichsten Schläge zustande bringen. Das ist keineswegs Kopfgesteuert, sondern passiert einfach. Es kann überhaupt nur passieren, weil diese Spieler dies mental zulassen. Jede dieser Phasen vergeht irgendwann einmal. Aber man konnte erkennen, zu was der Spieler grundsätzlich in der Lage ist. Das kann bei euch genau so sein, wie beim Weltranglistenersten.

 

So, wohl dosiert lassen wir diesen Input erst einmal sacken. Mentalspiel funktioniert nicht durch bloßes Lesen. Es kann grundsätzlich durch echtes Verinnerlichen funktionieren. Übungen und Training können beim Verinnerlichen helfen. Was Rotella auch immer wieder sagt ist, dass gutes Mentalspiel, wenn einmal vorhanden, nicht automatisch bleibt. Es erfordert ebenfalls ein ständiges Training und Beachtung! >>> Teil 2/6