Die Golf-Pyramide


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Weiter geht’s mit dem zweiten und letzten Teil unserer Inspiration zur Golf-Bedürfnispyramide. Im ersten Teil haben wir das Fundament (Golf-Fitness) als erste Stufe und die Basis (Golf-Technik) als zweite Stufe vorgestellt. (zum Bericht nach unten Scrollen). Nun geht es weiter in Richtung Spitze mit zwei noch zu erklimmenden Ebenen. Fitness und Technik bilden den Unterbau für

 

3 Golf Strategie

 

Die dritte Ebene nach Fundament und Basis ist quasi der Aufbau und beinhaltet weitere Skills, die es zu beachten gilt und sich auch „trainieren“ lassen. Unsere Golf-Strategie bildet für die höchste Ebene den Unterbau und muss folgende Bausteine enthalten:

 

  • Course Management

  • Schlägerwahl

  • Schlagstrategie

  • Trainingsplan / -programm

  • Grüns lesen

  • Beurteilung von Lagen

  • Beurteilung der eigenen Fähigkeiten

  • Umgang mit den Elementen

  • die Kunst zu scoren.

Ihr merkt, dass diese Fähigkeiten neben einer soliden Golf-Technik die weiteren Skills sind, die bei Golfprofessionals stark ausgeprägt sind und wir immer wieder bei ihnen bewundern können. Auch wenn wir keine Professionals sind oder jemals werden, sind diese Bausteine wichtige Grundlagen für gutes Amateurgolf. Sie lassen sich trainieren bzw. anwenden und helfen uns – jetzt wird dramatisch – an die Spitze. J

 

4 Spitze

 

Unsere Golfpyramide hat, wie schon erwähnt, eine höchste Ebene, die auf allen drei unter ihr liegenden Ebenen aufgebaut ist. Diese Spitze der Pyramide ist die hohe Kunst und sind die Skills aller erfolgreichen Golfer. Schaut dabei nicht nur in den Pro-Bereich sondern schaut euch die Fähigkeiten erfolgreicher Amateurgolfer an. Diese Spitze nennen wir Golf-Denkweise.

 

Sie unterteilt sich in:

  • Spitzenleistung (abrufen)

  • Unbewusste Kompetenzen

  • Umgang mit Widrigkeiten aller Art

  • Fähigkeit zu Fokussieren und

  • Wettkampfcharakter (Zähigkeit in Turnieren) 

Diese Fähigkeiten benötigen die beschriebenen Fundamente und sind der Schlüssel zum Erfolg. Erfolg ist natürlich relativ und wir Amateurgolfer sollten dieses Thema bewusst differenziert betrachten. Was wäre für uns ein Erfolg?

 

Wie sind wir persönlich auf den vier Ebenen aufgestellt und was wollen/können wir dafür tun, um uns der Spitze zu nähern. Ihr merkt, dass die Spitze des golferischen Könnens Mentalarbeit darstellt.

 

Wenn Ihr die Golf-Pyramide weiter für euch ergründen wollt, schlagen wir eine Tabelle der Unterpunkte vor, wo ihr eure Kompetenzen und Möglichkeiten zuordnet. Aufmerksame Leser finden hier Überschneidungen zum Konstrukt „Mission Possible“. Seht selbst.

 

 Diese Inspirationen sollen euch helfen, eure Gedanken zu ordnen und in eure persönliche Systematik zu verhelfen. Golf ist komplex. Gutes Golf noch umso mehr. So sind wir alle nicht nur körperlich sondern auch geistig gefordert, die Bausteine und Elemente richtig zu werten. Das ist doch ein guter Einstieg zur Verbesserung, oder? Orientieren wir uns am Optimum, auch wenn es zunächst nur ein Theoretisches ist. Die Golf-Bedürfnispyramide gilt für alle Golfer, auch für uns Hacker! C  

 



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Golf ist das Spiel, welches zwischen den Ohren gespielt wird. Dazu gehört neben dem Spielablauf selbst auch die gedankliche Auseinandersetzung mit den Rahmenbedingungen. Unseren anderen Beiträgen könnt ihr entnehmen, dass wir uns mit diesem Bereich ausgiebig beschäftigen. Wenn man nun sein Golfspiel entwickeln möchte, komplettieren  oder auf eine andere Ebene setzen fragen wir uns zu Recht, welche Elemente dieser Zig Faktoren sind tendenziell wichtiger als die anderen oder Voraussetzung für etwas.

 

 

 Fangen wir mal mit einem Ausflug in einen anderen wissenschaftlichen Bereich an.  Vielleicht habt ihr irgendwo mal etwas von der Maslowschen Bedürfnispyramide gehört? Eine sozialpyschologische Theorie, die die Bedürfnisse des Menschen in eine 5 Stufige Pyramide einteilt. Hey, bleibt dran – wir kommen gleich zum Kern! Die Theorie besagt, dass wir als Menschen Bedürfnisse haben, die als Basis, als Fundament für das ebenfalls wichtige darauf folgende Bedürfnis gilt. Das Bild zeigt die verschiedenen Bedürfnisse und deren Anordnung.  Sicher habt ihr das schon einmal gesehen.

 

Wenn wir uns fragen, welche „Bedürfnisse“ wir denn zu einem guten Golfer benötigen, fällt uns ein plausibles Konstrukt ein, welches an die dargestellte Theorie von der Systematik her anlehnt. Die Maslow-Golf-Theorie in vier Stufen sozusagen. Für alle Golfer, die sich entwickeln möchten, ein interessantes Konstrukt, über das man mal nachdenken sollte. Ist dieses Konstrukt bereits verinnerlicht – umso besser. Habe ich definierte Probleme kann es daran liegen, weil man ein dafür notwendiges Fundament vernachlässigt. Wie ist unsere Golf-Pyramide also von unten nach oben aufgebaut?

 

 1 Golf – Fitness

 

Die erste Stufe ist das stabile – nennen wir es - Grund-Fundament. Alle drei weiteren Ebenen bauen auf ihm auf. Die Grundpfeiler sind:

  • Haltung

  • Balance

  • Wahrnehmung der Körperbewegung

  • Gelenkbeweglichkeit

  • Grundstabilität

  • Flexibilität

  • Kraft

  • Stärke

  • Ausdauer

  • Schnellkraft

  • Schnelligkeit allgemein

  • Und die

  • Ablaufkoordination

Hey, wenn wir das alles optimal hinbekommen, haben wir den Grundpfeiler aufgebaut, um die Weltspitze anzugreifen J Scherz beiseite, das Wissen um und Verständnis für diesen Grundpfeiler ist wichtig, damit ihr euch als leistungsbestrebter Golfer besser einschätzen könnt. Oh man, ich muss definitiv mehr tun……

 

Wie komme ich denn in die Richtung? Worauf basiert Golf-Fitness? Natürlich auf allen Sachen die wir uns wünschen und zumindest  zum Teil selbst beeinflussen können: 

  • Gute Gesundheit allgemein

  • Keine Verletzungen

  • Keine chronischen Krankheiten

  • Gesunde Ernährung

  • Angemessener Ausgleich / Ruhe

  • Gesundes Gewebe

  • Gute Sitzgewohnheiten

  • Gute Biomechnik beim:

  • Stehen

  • Gehen

  • Rennen

  • Schlafen.

In der heutigen Zeit erscheint es fast unmöglich hier eine optimale Basis für gutes Golf zu sichern, aber jeder kann sicher, uns eingeschlossen, an einigen Stellschrauben drehen und so zumindest Verbesserungen erzielen, die ein gutes Golfspiel fördern.  Das war aber erst das Fundament, der notwendige Unterbau. Wie geht es also weiter?

 

2 Golf Basis

 

Wir nennen es die Golf Basis, die auf einem guten Fundament sitzt und bei unserem Pyramiden-Konstrukt den Unterbau für die nächste Ebene bildet.

 

Diese Basis ist die ausgebildete und trainierte Golf Technik, die uns zu einem guten Golf bringen würde.  Sie beinhaltet:

 

  • Einstellung (SetUp) von Griff, Haltung, Ausrichtung und Ballposition

  • Voller Schwung und Treffmoment

  • Pitching, Chipping, Putting Bunkerspiel,

  • TroubleShots, Unterschiedliche Lagen,

  • Schlagbedingungen

  • Release

  • Flugbahnen kontrollieren.

 

Also prinzipiell alle technischen Anforderungen sind die Basis für richtig gutes Golf. Es sind natürlich vielfältige und technisch anspruchsvolle Aufgaben die wir vor uns haben, aber wer viel, effektiv und gut trainiert wird sich auch seinem persönlichen Optimum nähern. Ein wichtiger Punkt, der nach dieser Golf-Maslow-Theorie aber nicht der wichtigste zu sein scheint. Think about it!

 

Wir arbeiten uns also die Pyramide weiter hoch und haben noch zwei weitere Stufen bis zum Gipfel vor uns. Weiter geht’s im 2. Teil unserer Golf-Bedürfnis-Theorie. Bis hierhin viel Spaß mit der Auseinandersetzung dieser Elemente. Die dunklere Jahreszeit bietet sich doch hervorragend an, hier Inspiration aufzunehmen und zu verinnerlichen…. Macht was draus! C >>>Teil 2 demnächst in diesem Kino :-)