PinMapping


Eine neue Inspiration erreichte uns aus den USA. Diese erinnerte uns an unser Mission Possible (MP) Konzept. Im Golfsport werden ja die Räder selten neu erfunden und auch wir lassen uns für euch von den gesammelten Einflüssen leiten. Worum geht es? Das sogenannte Pin-Mapping dokumentiert nach Schreibarbeit eure Runde. Ziel ist es, auf Dauer Tendenzen eures Spiels in den entscheidenden Punkten  sichtbar und eure Runde transparent zu machen.

 

Aber ihr sollt euch, wie beim MP-Konzept nicht daran ergötzen, sondern die richtigen Schlussfolgerungen für euch treffen. Aber es fängt jenseits von technischen Hilfsmitteln mit einer sachlichen Bestandsaufnahme an. Wer schreibt, der bleibt, sagen wir ja immer und von Game Golf & Co. allein spielt sich ein passabler Score noch lange nicht.

 

Pin Mapping also. Wie geht das? Eine vorbereitete eigene PinMappingkarte wird im Laufe von möglichst 18 Löchern ausgefüllt. In tabellarischer Anordnung werden die wichtigsten Punkte Bahn für Bahn dokumentiert.

 

PAR-Wert (analog persönliches PAR)

Schläger von Tee

Fairway-Treffer

Distanz zur Fahne (bei Annäherung)

Schlägerwahl (Grün anspielen)

Green in Regulation (GIR)

Up & Down ( aus Grünumgebung zum Par)

Sand Save (aus Grünbunker zum Par)

Putts (Anzahl)

Score (auf der Bahn)

 

Mit diesen Werten lassen sich eure Baustellen bestimmen. Okay, MP geht da ein wenig weiter, aber hier ist ein netter Anfang der etwas übersichtlicher, dafür nicht so umfassend ist.

 

Ihr seht, welche wichtigen Werte zum Gesamtscore geführt haben und ergründet, wo oder in welcher Reihenfolge Baustellen zu bearbeiten sind. Wie? Natürlich durch Training, Coach, Strategie usw.! Wenn Ihr die Baustellen ergründet habt, plant Ihr euer Training und lest später anhand der PinMapping-Karten die Erfolge ab. Deal?

 

Wir haben euch hier ein im Internet gängiges Modell leicht erweitert und stellen es euch als Download zur Verfügung.  Druckt es auf dickerem Papier aus, Ausschneiden, Fertig ist eure persönliche Pin-Mapping Scorekarte!

 

Für alle, die meinen, dass sie zu schlecht für sowas sind. Quatsch. Notiert euer „persönliches Par“ als Par-Wert und los geht’s. Das persönliche Par, war die vorherige Bewertung einer Bahn im Verhältnis zum Handicap. Also ähnlich dem Vorgabesystem bei HCP 18 jeweils Par +1, bei HCP 36 – Par +2, HCP 54 - +3 etc.. Wie schön spielt sich ein Par 4 als Par 6 z.B.?  Vorteil war die Möglichkeit der strategischen Anpassung und Entspannung. Der Rest kommt von selbst. Das Professional Average Result sollte also Amateure nicht zu sehr belasten. 

 

Natürlich könnt oder müsst Ihr dann Werte wie GIR, Up+Down oder Sand Save für euch anpassen. Aber das bekommt ihr hin und wenn nicht, meldet euch!

 

Viel Spaß und Erfolg mit dieser Inspiration und diesem Download. Und wer es noch nicht kennt, der schaue sich einmal auf unserer Seite das Mission Possible Konzept an. Euer IYG-Team.

 


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Pin Mapping
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